Kultursommer

Eichwalde und die benachbarten Gemeinden zeichnen sich durch einen gewachsenen Gartenstadtcharakter aus. Dies nimmt der Verein Kind & Kegel e. V. in dem jährlich stattfindenden Kultursommer auf, indem unter anderem Gärten als Veranstaltungsstätten genutzt und vorgestellt werden. Falls auch Sie einmal Ihren Garten für eine solche Veranstaltung ‚öffnen‘ möchten, kontaktieren Sie uns doch einfach.

• Die Preisermäßigungen gelten für den Vorverkauf • Änderungen sind vorbehalten. • Bei starkem Regen finden die Veranstaltungen in der ALTEN FEUERWACHE Eichwalde statt, bitte beachten Sie daher ggf. die Informationen eine Stunde vor Beginn auf der Homepage: www.kind-kegel.eichwalde-netz.de • In den Gärten stehen keine sanitären Anlagen zur Verfügung.

Kultursommer 2016

redeZeit Gartenarchitektur: Christa Hasselhorst zu Peter Joseph Lenné

  • Donnerstag, 16.06.16
  • für Jugendliche und Erwachsene
  • Veranstaltungsort: Alte Feuerwache
  • Eintritt: 5 € (Schüler und Studenten 3 €)
  • 19 Uhr

Peter Joseph Lenné gilt als der genialste deutsche Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts. Er prägte mit weiträumigen grünen Parkanalagen die Landschaft Preußens – heute Weltkulturerbe.
Christa Hasselhorst arbeitete als Kulturjournalistin für Zeitschriften und Magazine sowie als Redakteurin beim Hörfunk, sie hat mehrere Bücher verfasst.

Eva Weißenborn liest aus Waldemar Bonsels „Die Biene Maja“

  • Sonntag, 07.08.16
  • für Jugendliche und Erwachsene
  • Veranstaltungsort: Garten in der Schmöckwitzer Straße 29, Eichwalde
  • Eintritt 10 € (Vorverkauf 8 €)
  • 15 Uhr

1912 erschuf Waldemar Bonsels die Figur des bis heute populären Insekts, der Biene Maja.Die kleine Anarchistin, die ihren Stamm verlässt, verzaubert Tausende. Sie hat aufregende Abenteuer zu bestehen. Doch nichts kann ihre reine Seele trüben. Im Gegenteil: Am Tiefpunkt ihres erst kuru´zen Lebens , als sie mit anhören muss, dass die Hornissen ihr Volk überfallen wollen, erwacht plötzlich ihr Patriotismus. Der generationenübergreifende Klassiker spiegelt so auch ein Stück Zeitgefühl am Vorabend des Ersten Weltkriegs wieder.

Eva Weißenborn gelingt es mit ihrer virtuosen Stimme, Maja und ihre Freunde lebendig werden zu lassen. Begleitet wird sie von Gisela Richter am Cello.

Simone Kabst und Uve Teschner lesen aus Mark Twain „Das Tagebuch von Adam und Eva“

  • Sonntag, 14.08.16
  • für Jugendliche und Erwachsene
  • Veranstaltungsort: Garten in der Starnberger Straße 20, Zeuthen
  • Eintritt 10 € (Vorverkauf 8 €)
  • 15 Uhr

Besonders begeistert ist Adam ja nicht, als er eines Morgens erwacht und ein neues Wesen an seiner Seite findet. Vor allem deshalb, weil das neue Wesen „Eva“ ununterbrochen redet, allem einem Namen geben muss und tausend Dinge tut, die eigentlich verboten sind. Ein geheimnisvolles Tagebuch, das direkt aus dem Garten Eden zu kommen scheint. Mark Twains Erzählungen, vor allem „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“, haben ihn weltberühmt gemacht. Das “Tagebuch“ zeigt ihn von der heiter/poetisch/zärtlichen Seite.

Simone Kabst spielte nach ihrem Studium an verschiedenen Berliner Bühnen. Immer wieder ist sie in Film- und Fernsehrollen zu sehen, sie ist eine gefragte Sprecherin für Features, Audioguides und Hörspiele.

Hans-Jochen Röhrig liest aus Theodor Fontane „Der Stechlin“   — Programmänderung —

  • Sonntag, 28.08.16
  • für Jugendliche und Erwachsene
  • Veranstaltungsort: Pfarrgarten St. Antonius in der Wusterhausener Straße 33, Eichwalde
  • Eintritt 10 € (Vorverkauf 8 €)
  • 15 Uhr

„Der Stechlin“ ist Theodor Fontanes letzter Roman, vielleicht sein persönlichstes Werk. In dessen Mittelpunkt steht der Major a.D. Dubslav von Stechlin, charakterisiert als „Typus eines Märkischen von Adel, aber von der milderen Obserservanz, eines jener erquicklichen Originale, bei denen sich selbst die Schwächen in Vorzüge verwandeln“. Antipodisch stellt Fontane dem Major dessen Schwester Adelheid gegenüber, eine Stiftsdame, die konservativ, engstirnig und streng am heimisch Märkischen hängt. Obwohl Adelheid Dubslavs Sohn Woldemar zur Ehe drängt, ist sie dann doch sehr enttäuscht, als dieser sich mit einer jungen Dame verbinden will, die gar unter den Engländern geboren wurde. „Alles, was ich da so höre (von den Engländern), kann mich nicht für dieses Volk  einnehmen und weil sie rundum von Wasser umgeben sind, ist alles so kalt und feucht.  Und wenn es dann neblig ist, dann kriegen sie das, was sie den Spleen nennen und fallen zu Hunderten ins Wasser und keiner weiß, wo sie geblieben sind.“ (Adelheid von Stechlin in Fontanes „Der Stechlin“)

Hans-Jochen Röhrig war lange Jahre als Schauspieler am Hans Otto Theater in Potsdam engagiert. Für seine vielen Rollen erhielt er den Potsdamer Theaterpreis und machte sich auch einen Namen als Initiator und Gestalter zahlreicher Matinee-Veranstaltungen, mit denen er jeweils musikalisch begleitet die Zuschauer durch die Berlin-Brandenburger Literatur führte und immer noch führt. Hier wird er musikalisch begleitet durch Eva Curth an der Harfe.

Konzert „Russischer Tango“ mit Natasha Tarasova und der Kapelle Strock

  • Sonntag, 18.09.16
  • für Jugendliche und Erwachsene
  • Veranstaltungsort: Alte Feuerwache
  • Eintritt 10 € (Vorverkauf 8 €)
  • 19 Uhr

Eine spannende musikalische Reise führt in die bislang wenig bekannte Welt des russischen Tangos, wo lange im Verborgenen gebliebene Schätze zu entdecken sind. Es erklingen Tango-Lieder voller Kraft und Zärtlichkeit von Oskar Strock, Jerzy Petersburski, Isaak Dunajewski und anderen Komponisten, die den russischen Tango geformt und geprägt haben.

Die russische Sängerin und Pianistin Natasha Tarasova wird begleitet von Dmitri Dragilev/Piano aus Riga, dem Konzertmaister des Symphonie Orchesters Andrej Sur/Violine aus dem Ural, Ulf Mengersen/Kontrabass aus Weimar sowie Timofej Sattarov/Bajan aus Sibirien.

 

 

 

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