Chronik 2020

Dieses Jahr stand ganz im Zeichen von Corona, was den Kulturbetrieb über viele Monate zum Erliegen brachte, zumindest was öffentliche Veranstaltungen betraf.

Literatur

Auch 2020 konnte Kind & Kegel sein Programm mit Literaturvermittlung durch Tanja Kasischke beginnen, ein Format, welches uns und den teilnehmenden Klassen immer viel Spaß bereitet. Diesmal kam eine Wildauer Grundschulklasse in den Genuss und lernte „Opa und die Nacht der Wölfe“ kennen.

Für die Schüler waren die Einschränkungen im Frühjahr sicherlich eine schwierige Zeit. Deswegen wollten wir ihnen, sobald die Möglichkeit dazu besteht, Autorenbegegnungen ermöglichen. Ein hoher Organisations-, Kommunikations- und finanzieller Aufwand war nötig, konnten doch nur kleine Schülergruppen mit einem Autor oder einer Autorin zusammenkommen. Thilo Reffert und Britta Nonnast, Tanja Zeising und Steffi Bieber-Geske lasen vor Kindern aus Eichwalde, Schulzendorf, Zeuthen, Wildau und Königs Wusterhausen.

Auch der Literaturalarm Bilderbuch konnte nur zeitweise und nur für kleine Gruppen stattfinden. Diese kamen aus Kitas in Wildau, Zeuthen und Eichwalde.

Die Lesungen wurden durch die Gemeinde Eichwalde und den Friedrich-Bödecker-Kreis Brandenburg sowie den Literaturrat Brandenburg und den BER unterstützt, denen wir hierfür vor allem im Namen der Kinder und Lehrer danken.

Geschichtsprojekt „Erinnerungsstücke“

Im Februar starteten wir das durch die Stiftung Dahme-Spreewald der MBS finanziell unterstützte Projekt „Erinnerungsstücke“. Schüler und Schülerinnen der 5. Und 6.Klassen fanden sich zu einer Geschichts-AG zusammen. Begleitet von einer Pädagogin und einer Historikerin war es das Ziel, Menschen unterschiedlichen Alters durch das Erzählen über Erinnerungsstücke in einen gemeinsamen Austausch auf Augenhöhe zu bringen. Coronabedingt mussten neue Formen der Kommunikation und gemeinsamen Arbeit gefunden werden. Die „Erinnerungsstücke“ und ihre Geschichten fanden sich im Herbst in einer Ausstellung im öffentlichen Raum wieder. Es entstanden ein projektbegleitendes Heft, Workshops für Schulklassen und eine Stadtralley.

Familientheater (3 Familientheater, 1 Theater für Kitakinder)

Im Winter konnten wir noch unter Vor-Corona-Bedingungen zwei Familientheater anbieten: Das Weite Theater mit „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ und die artisanen mit „Der kleine Angsthase“. Teatro Baraonda begeisterte die Kinder und Erzieherinnen der Villa Mosaik im Sommer unter freiem Himmel. Nur wenige Zuschauer konnten in Herbst mit Abstand und Maske „Lütt Matten und die weiße Muschel“ mit dem Theater Geist bewundern. Dem Theater Lakritz und den artisanen konnten wir für ihre ausgefallenen Vorstellungen im März und November – durch die Unterstützung der Gemeinde Eichwalde und der EWE-Stiftung – ein angemessenes Ausfallhonorar zahlen.

Die Kooperation mit der Freien Kultur- und Musikakademie Wildau, die im Februar mit dem „Kleinen Angsthasen“ in den dortigen Räumen sehr erfolgreich gestartet ist, liegt nun auch erstmal auf Eis. Sie wird aber hoffentlich einen guten Neustart erleben.

Sport

Das Fußballheldenturnier konnte leider nicht stattfinden. Die Fördermittel, die die Gemeinde Eichwalde uns dafür bereits zugesagt hatte, konnten wir umwidmen und für Autorenbegegnungen verwenden, die nur vor kleinen Schülergruppe stattfinden konnte und daher sehr kostenintensiv waren.

Kunstomat

Passend zum allesbestimmenden Jahresthema konnte man ab April Alltagsmasken aus dem Kunstomaten ziehen. Für Männer, für Kinder, für Frauen in gedeckten oder leuchtenden Farben – alles war möglich. Ein Viertel des Erlöses kam der Kulturarbeit des Vereins zugute und wurde speziell für Ausfallhonorare für die Theater verwendet.

außerdem: Kooperationsprojekt mit KJV und MKAW in den Herbstferien und anderes

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