Chronik 2013

105 20.12. Kindertheater „Die Weihnachtsgans Auguste“

104 19.12. Hoffmanns Erzählungen

103 13.12. Bilderbuchkino „Peter und der Wolf“

102 22.11. Schulführung in der Ausstellung „Zeit ist wie Ewigkeit“

Die Ausstellung lockt nun auch die ersten Schulklassen in die Alte Feuerwache. So konnten wir heute eine 7. Klasse begrüßen, die die Ausstellung unter dem Aspekt „Christliche Symbole“ besuchte. Neben den Symbolen konnte Einiges zur Rolle der Kirche in der DDR, aber auch zum Totenkult von der Jungsteinzeit bis heute vermittelt werden.

101 16.11. Kinderuni Wildau

Ein letztes Mal in diesem Jahr fuhren wir nach Wildau zur Kinderuni. Den Abschluss bildete auch in diesem Jahr die Einladung des Kanzlers an alle, die die Kinderuni unterstützen, im Anschluss an die letzte Vorlesung.

99, 100 12.11. redeZeit, 13.11.Workshop mit Luc Degla: „Mein Leben als Ausländer“  

99-IMG_5768-decla-schuleEin herzerfrischender und abwechslungsreicher Abend und Morgen mit Luc Degla, dem ersten afrikanischen Autor, der aus Braunschweig kommt, fand in der Alten Feuerwache statt. Luc Degla schreibt, bloggt und spricht über den Alltag als Ausländer in Deutschland. Seinen Blick hat die lange Zeit im Ausland geschärft. Seine Erfahrungen gibt er mit einer gehörigen Portion Humor wieder, sodass seine kritische Auseinandersetzung mit Integration und Immigration immer zu einem witzigen, aber auch ehrlichen interkulturellen Dialog mit Lesern und Zuhörern gerät.

98  8.11. „Zeit ist wie Ewigkeit“ – Fotografien von Richard C. Crisler, jun. – Ausstellung in der Alten Feuerwache Eichwalde vom 9. November bis 15. Dezember 2013

Ein weiteres Mal hat uns Frau Badstübner-Gröger eine wunderbare Ausstellung vermittelt und auch noch die Laudatio bei der sehr gut besuchten Vernissage übernommen. Besonders freute uns, dass Richard C. Crisler es sich nicht nehmen ließ, extra für die Eröffnung aus Amerika zu kommen. In den eindrucksvollen Aufnahmen Richard C. Crislers, die in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern entstanden, findet sich der erstaunte und ehrfürchtige Blick eines Amerikaners auf die vorgefundene Natur, die für ihn „weit entfernt von den Deformationen heutiger Urbanisierung“ liegt. Crislers Linse nimmt vor allem einzelne Objekte wie knorrige Baumwurzeln am Friedhof oder in Ruinen sich ausbreitende Pflanzen in den Fokus. Als Gleichnisse für den ewigen Kreislauf des Werdens und Vergehens entfalten sie in den Fotografien einen besonderen Zauber, ja eine poetische Kraft. Crisler selbst zu seiner Arbeit: „ Als Amerikaner empfinde ich immer wieder Erstaunen und Ehrfurcht im Angesicht der Geister der Vergangenheit, einer jahrhundertealten Zivilisation, die aus europäischem Boden aufzusteigen scheint. Diese Geister der Vergangenheit spüre ich besonders, wenn ich durch alte Waldregionen streife oder bizarre Baumgruppen inmitten kultivierter Felder als Motive entdecke. […] Dabei fühle ich mich dann manchmal wie ein Entdecker, der über etwas leicht aus dem Boden Herausragendes stolpert, Erinnerung an Jahrhunderte voller Tradition, Kultur und Mythos.“ Richard C. Crisler jun. kam erstmals 1958 bis 1960 als Soldat der US-Army nach Deutschland. Bis 1981 war er als Berater im Außenministerium sowie im diplomatischen Dienst der USA tätig. Seit 1987 hat er sich ganz der Fotografie verschrieben.

97 31.10. Hoffmanns Erzählung zu Meret Oppenheim

Wir wussten nicht so recht, was uns erwarten würde Mit Meret Oppenheim begaben wir uns komplett in die Moderne, ein Bereich, den wir noch nicht so häufig mit Thomas Hoffmann besucht hatten. Neu waren auch viele der Teilnehmer, wir hatten die lange Zeit zwischen unserer letzten Führung und heute genutzt, die Gruppe zu verjüngen. So ging es mit vielen neuen Teilnehmern zu Meret Oppenheim, aber schon nach wenigen Minuten hatte Thomas Hoffmann neue Fans und gleiches kann man nach der Führung wohl auch von Meret Oppenheim behaupten. Vor allem die Lebensgeschichte, verknüpft mit den jeweils präsentierten Kunstwerken machte die Persönlichkeit dieser ungewöhnlichen Frau deutlich.

96 26.10. Kinderuni Wildau

Ein weiterer Termin bei der Kinderuni in Wildau wurde von Kind & Kegel betreut. Immer wieder kommt es so zu interessanten Gesprächen mit den wartenden Eltern, so konnten wir heute neue Interessenten für Hoffmanns Erzählungen gewinnen.

95 20.10.  Besuch im Schloss Schulzendorf

An diesem Sonntag folgten wir der Einladung des Künstlers Helmut Wonschick. Er wohnt und arbeitet zurzeit im Schulzendorfer Schloss, somit war der Besuch in seinem Atelier doppelt interessant für uns. Mit Kaffee und Kuchen machten wir uns auf den Weg nach Schulzendorf. Eine tolle Ausstellung erwartet uns in der unteren Etage des Schlosses, Skulpturen, Öl- und Tempera, aber auch Radierungen zeigen die breite Schaffenskraft von Helmut Wonschick. Ein toller Nachmittag und eine einmalige Gelegenheit, das Haus, das uns in diesem Jahr schon so häufig beschäftigt hatte, einmal mit Leben erfüllt zu sehen.

94 19.10. Kinderuni Wildau

Bei der Kinderuni stand heute ein „Selbstläufer“ auf dem Programm und folglich war der Andrang groß. Prof. Andreas  Foitzik kam ein weiteres Mal mit seiner Gitarre zur Vorlesung und erklärte wort- und liedreich, wie die Überraschung ins Ü-Ei kommt. Zum Abschluss gab es ein Ü-Ei für jedes Kind und so zogen die Jungstudenten froh und vergnügt nach Hause.

93 17.10. Fußball-Helden-Kino

Die Fußballmannschaft aus Schmöckwitz brachte gleich zwei Klassen mit, um ihren Preis vom „Fußball-Helden-Turnier“ einzulösen. So war die Stimmung gut und viele der anwesenden Kinder beschlossen, nächstes Jahr beim Fußballturnier wieder dabei zu sein.

92 16.10. Literaturalarm Bilderbuch bei Jonas Wal

Wir freuen uns immer wieder, wenn wir von den KITAs oder auch Schulklassen eigeladen werden, heute waren wir so mit einem Bilderbuch in Jonas Wal zu Besuch. Das Herbstfest sollte um ein High Light für die Kinder ergänzt werden und so brauchten wir das Buch „Helma leckt die Gockel rein“ mit.

Das Buch war ein Spaß für alle, egal ob aus KITA oder Hort, und uns hat es wie immer Spaß gemacht in der KITA „Jonas Wal“ zu Besuch zu sein.

91 11.10. Konzert mit Esther Lorenz und Peter Kuhz

Esther Lorenz und Peter Kuhz verzauberten ihr Publikum mit Bossa Nova und Bolero Cubano, aber auch mit alten sephardischen Liedern. Der Bossa Nova hat in Brasilien an der Copacabana  seinen Ursprung, Komponisten wie Antonio Carlos Jobim machten ihn berühmt. Der Bolero Cubano stammt ursprünglich aus Kuba. Esther Lorenz Stimme schaffte es mit Leichtigkeit, die unterschiedlichen Stimmungen der Lieder erklingen zu lassen und mit Peter Kuhz begleitete sie ein Virtuose auf der Gitarre, was er auch mit mehreren Soli unter Beweis stellte.

89, 90 27.9. Wissenschaftstag an der Humboldt-Grundschule

Ein Bilderbuch und Mathematik, wie passt das zusammen? Am Tag der Wissenschaft wurde es den Kindern aus den ersten und zweiten Klassen schnell klar, dass Mathe nicht nur etwas mit Rechnen, sondern vor allem mit Denken zu tun hat. Nachdem wir uns zuerst mit Behauptungen und Beweisen beschäftigt haben, folgte die Geschichte vom „Wolf an der Leine“. Was für ein Unternehmen für Osvaldo, der auf den Markt will, im Gepäck einen riesigen Kohlkopf, ein hungriges Schaf und einen Wolf an der Leine! Doch wie soll er mit der Last in seinem winzigen Boot einen Fluss überqueren…

Für alle ein großer Spaß und auch die Mathehasser kamen auf ihre Kosten. So wundert es nicht, dass wir gleich noch eine zweite Runde mit anderen Kindern starten mussten.

88 26.9. Lesenacht mit Boris Pfeiffer – Akademie der Abenteuer

Ein ganz besonderer Abend stand uns ins Haus. Zu Gast waren der Autor Boris Pfeiffer und Christian Perzlmeier ein waschechter Ägyptologe. Dieses Mal  nutzen wir die Räume des Schulhorts und der Schulbibliothek, denn es sollte nicht nur eine Lesung geben, sondern auch einen Workshop.

Boris Pfeiffer nahm uns mit seiner Lesung aus „Akademie der Abenteuer – Die Knochen der Götter“  mit in ein ganz besonderes Internat. Die Schüler haben die Gabe, beim Berühren eines Artefakts Dinge aus der Vergangenheit dieses Gegenstands zu sehen. So war schnell klar, auch die Teilnehmer würden mit ihrem Artefakt in die Vergangenheit reisen, um mehr über seine Vergangenheit zu erfahren. Doch zunächst musste ein Satz in Hieroglyphen entziffert werden.

Das Ergebnis des Abends hat uns nicht nur überrascht, sondern begeistert. Alle Gruppen waren mit vollem Einsatz bei der Sache und am Ende konnten sie den Eltern in einer großen Runde die Ergebnisse präsentieren. Christian stand ihnen die ganze Zeit als Fachmann bei Fragen zu Ägypten zur Seite und Boris brachte ihnen das Rüstzeug eines Autors nahe. Für uns steht fest, das wollen wir im April zur Woche des Buches noch einmal wiederholen.

87 21.9. Kinderuni Wildau

Die Kinderuni in Wildau gehört fest ins Programm von Kind & Kegel. Mittlerweile sind die TH und Kind & Kegel ja gemeinsame Bündnispartner, aber auch vorher fühlten wir uns in der familiären Atmosphäre in Wildau sehr wohl. Die Kinderuni ist immer wieder eine gute Gelegenheit für uns, neue Kontakte zu knüpfen und alte Kontakte jung zu halten.

Den jungen Studenten gefielen die beiden Vorlesungen zum Thema „Woher weiß Muttis Auto wo wir lang fahren“ und so freuen wir uns bereits auf den nächsten Termin nach den Ferien und planen weitere gemeinsame Aktionen mit der TH.

86 19.9. Erlesen: Michael Ebmeyer liest aus „Der Neuling“

Eine tolle Lesung durften die Besucher des letzten Erlesen-Termins in diesem Jahr erleben. Mit Michael Ebmeyer hatten wir den Autor des Romans „Der Neuling“ und gleichzeitig den Drehbuchautor des Films „Ausgerechnet Sibirien“ in der Alten Feuerwache zu Gast.

Matthias Bleuel, Angestellter bei einem Stuttgarter Versandhaus, reist mehr oder minder unfreiwillig nach Sibirien, um dort eine Belobigung seiner Firma auszusprechen. Beim dort organisierten Kulturprogramm erliegt der Logistiker immer mehr der Faszination der Taiga und vor allem der der Sängerin Ak Torgu. Herrlich die Dialoge zwischen ihm und seinem Chef oder auch die zwischen Bleuel und dem munter plappernden und philosophierenden Dolmetscher Artjom.

Das Gespräch im Nachgang der Lesung war aber nicht minder interessant, konnte uns Michael Ebmeyer doch viel über die Lesereisen nach Russland oder auch die Drehbucharbeit und spätere Umsetzung im Film erzählen. Ich bin sicher, jeder der Anwesenden wird im Nachgang der Lesung das Wolfslied von Tschyltys Tannagaschewa, Inspiration für dieses Buch, gegoogelt haben.

85 14.9. Gründung Familienbündnis in ZEWS

85-IMG_5943 bündnisgründungÜber ein halbes Jahr haben die Gründungsmitglieder auf diesen Termin hingearbeitet. Nun war es endlich so weit, das Bündnis für Familie ZEWS (Zeuthen, Eichwalde, Wildau und Schulzendorf) wurde in Anwesenheit des Schirmherren, Familienminister Günter Baaske, und des Landrats von LDS, Stephan Log,e feierlich gegründet.

Das Bündnis, ein Zusammenschluss von Partner*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, will sich für Familienfreundlichkeit einsetzen, Familienthemen öffentlich machen und konkrete Lösungen entwickeln. Wir engagieren uns für ein Klima, in dem Kinder willkommen sind, Familien sich wohlfühlen und das Zusammenleben der Generationen und Kulturen gefördert wird.

Wir erreichen unsere Ziele, indem wir: uns vernetzen, kooperieren, Öffentlichkeit für Belange von Familien schaffen und Träger und Unterstützer von Aktionen, Initativen und Projekten sind.

Ein lockerer Zusammenschluss, bei dem alle gewinnen können. Wir freuen uns bereits auf viele gute generationenverbindende Projekte.

84 1.9. Familientheater: Das Weite Theater spielt „Die drei Räuber“

81-83 18.8., 25.8., 1.9. Kultursommer – Gartenlesungen

81-lesung-gründgensAm 18. August öffnete der sehenswerte Eichwalder Gärtnerhof seine Pforten für eine Lesung aus Karel Čapeks „Das Jahr des Gärtners“. Der Schauspieler Hans-Jochen Röhrig erzählte auf humorvolle Weise von Mühsal, von Freud und Leid des Gärtners im Bestreben, dem Boden Blumen und Früchte abzugewinnen. Janni Struzyk untermalte Capeks Text eindrucksvoll mit der Tuba und dem Gartenschlauch. Am darauffolgenden Sonntag nahmen wir gern die Einladung in den Garten am Wasserturm ein, wo unter schattigen Bäumen Antje Rávic Strubel in ihrer „Gebrauchsanweisung für Potsdam und Brandenburg“ den Brandenburger und seine Heimat auf humorvolle Weise näher in den Blick nahm. Unsere Landpartie endete im Garten der Künstlerin Ursula Bolle. Wie auch schon an den vorangegangenen Sonntagnachmittagen war die Schar der Zuhörer groß, als Klaus Völker, Dramatiker und Theaterhistoriker, im Gespräch mit Wolfgang de Bruyn, Direktor des Kleist-Museums in Frankfurt (Oder), über das Gutsschloss Zeesen, seine wechselvolle Geschichte und insbesondere über Gustaf Gründgens, der einige Zeit das Schloss bewohnte, berichtete.

Das große Interesse in den vergangenen und in diesem Jahr ermutigt uns, die Reihe Gartenlesungen auch im kommenden Jahr fortzusetzen. Wir freuen uns auf schöne Gärten und interessante Künstler.

80 17.8. Andersons Koffertheater auf der Hobbythek

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79 16.8. Dada mit „Osama bin Lunar“

78 9.8. redeZeit: Katrin Lesser spricht über Ludwig Lesser – einen fortschrittlichen Gartenarchitekten

Unser diesjähriger Kultursommer stand unter dem Motto „Literarische Landpartie in Brandenburg“. Die Veranstaltungsreihe eröffnete die Landschaftsarchitektin Katrin Lesser in der Alten Feuerwache Eichwalde, sie stellte ihren Urgroßvater Ludwig Lesser vor, der als sozial engagierter Gartenarchitekt unzählige Privatgärten, Parks, ganze Viertel, aber auch Friedhöfe angelegt und u. a. mit Bruno Taut zusammengearbeitet hatte.

77 21.6. Crimetime: Oliver Bottini liest aus „Der kalte Traum“

76 18.6. Literaturalarm: Thilo Reffert liest aus „Australien ich komme“

Nun ist es ja nicht so, als wenn Thilo Reffert nur ein tolles Kinderbuch geschrieben hat. Mit „Australien ich komme“ folgte das zweite Buch gleich auf dem Fuß. Zu dieser Lesung waren zwei 2. Klassen zu Gast.

Ein Wombat als Haustier ist schon schräg. Wenn sich dieser Wombat aber allein auf den Weg zurück nach Australien macht, nur um einen Stein des heiligen Berges an seinen Platz zurück zu bringen, ist Spaß vorprogrammiert. Wenn trifft der Wombat nicht alles auf seinen Weg, da ist das Zirkusschwein Clau….   dio, das kleine, blaue Robotermädchen oder die plattdeutsch sprechende Ratte. Alle werden durch Thilo Reffert so wunderbar und lustig gelesen, kein Hörbuch könnte es besser! Nebenbei lernt man viel über fremde Kulturen und Sprachen und wünscht sich, Thilo möge erst aufhören zu lesen, wenn der kleine Wombat sein Ziel erreicht hat. Ob er es schafft oder nicht muss aber jeder selbst nachlesen, aber ihr habt ja die ganzen Ferien Zeit.

75 18.6. Literaturalarm: Thilo Reffert liest aus „Nina und Paul“

75-IMG_4596_thilo-reffertEin weiteres Mal war Thilo Reffert zu Besuch in der Alten Feuerwache, ein weiteres Mal ließ er kein Auge trocken bei der wunderbaren Geschichte von Nina und Paul. Mich fasziniert, wie man mit so viel Vergnügen ein Buch vorlesen kann, dass man auf Grund der vielen Lesungen vermutlich schon fast auswendig aufsagen könnte. Die 3. Und 4. Klasse, die heute zu Besuch war, hatte genau das richtige Alter und amüsierte sich genauso wie die älteren Semester, die ebenso in der Feuerwache anzutreffen waren. Nina und Paul ist für mich das „Dinner for one“  der Zeugnistage. Danke Thilo!!

74 17.6. Litertaturalarm Zoran Drvenkar

74-IMG_4577_zoran-dvenkarGleich drei Autoren vereinten sich an diesem Morgen zu einer außergewöhnlichen Lesung. Neben Zoran Drvenkar waren auch Victor Caspak und Yves Lanois angekündigt. Doch wo waren sie und warum bekam Andreas Steinhöfel nicht wie geplant den Übersetzerpreis für die Kurzhosengang? Die Geschichte um die Kurzhosengang war genauso lustig und spannend, wie die ganzen Bücher von Zoran Drvenkar.

Schön war auch, dass uns Zoran Drvenkar alle drei Bände der Kurzhosen vorstellte. Als Zugabe gab es sogar noch eine weitere Geschichte, dieses Mal  aus einem Weihnachtsbuch. Fazit: herrlich schräg und voller Situationskomik, ein Muss auf der nächsten Weihnachtsfeier und vielleicht ein weiterer Grund für eine Lesung…

 

73 17.6. Detektivworkshop mit der Detektei Adler

73-detektei adlerEin weiteres Mal bildete Alexander Schrumpf von der Detektei Adler aus Wiesbaden Jungdetektive direkt vor Ort aus. Die Schüler einer 3. Klasse und einer 2. Klasse sind nach dem Workshop stolze Besitzer eines Detektivausweises. Was alles dazu gehört, um als Detektiv arbeiten zu können und wie wenig die Welt der Bücher und des Films mit der Realität zu tun hat, waren Inhalt des Workshops. Doch vor dem Lohn stand die Arbeit, ein Einbruch in der Schulbibliothek musste aufgeklärt werden, der Einbrecher hatte die Ausweise der Kinder gestohlen und nun galt es mit detektivischem Spürsinn dem Täter auf die Spur zu kommen. Ein Vergnügen für alle Beteiligten. Die 2. Klasse ging anschließend noch weiter in die Gemeindebibliothek um sich mit Detektivgeschichten einzudecken.

72 14.6. Bilderbuchkino

Eine Programmänderung, der  Kind & Kegel gerne folgte. Nicht Dr. Brumm, sondern Professor Paul war zu Gast in der Alten Feuerwache. Ein Hörkino der besonderen Art, da es nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Mitlesen motiviert. Es herrscht Spannung pur, wenn Professor Paul aus Enttäuschung über den verkehrten Hund zum Chemiebaukasten des Vaters greift. Heraus kommt eine wilde Bestie mit dem Gemüt und Herz eines kleinen zarten Hundemädchens.

71 12.6. Preisverleihung des History Award in München

History-Award 2013Viele Wochen Recherche waren ins Land gegangen, Drehtage und Sprechaufnahmen abgeschlossen, ein langes Schnittwochenende lag hinter Lin, nun galt es die Lorbeeren der Arbeit in München in Empfang zu nehmen. Eine kleine Gruppe macht sich auf den Weg ins feindliche bayrische Ausland, trotzte der Bundesbahn und nur knapp überlebten Chiliattacken in Nürnberg, um im Deutschen Museum in München den Lohn der Arbeit in Empfang zu nehmen. Ein weiteres Mal waren wir ganz vorne mit dabei, in diesem Jahr durften wir den 4. Platz der Bundeswertung mit nach Hause nehmen. Kinder, wir sind stolz auf Euch! Luisa hat unser Projekt prima präsentiert und für uns seid ihr die SIEGER!

Die Arbeit hingegen ist noch nicht beendet, wir machen weiter. Zu viele Details der Familiengeschichte des Hauses Israel  liegen noch im Dunkeln.

70 11.6. Fußballhelden-Kino

Die ersten Fußballhelden holten sich ihren Preis ab, ein Filmnachmittag in gemütlicher Klassenrunde stand für die 5. Klasse auf dem Programm. Neben der sozialen Kompetenz, die das Fußballheldenkonzept von Kind & Kegel für die Teams mit sich bringt, liefern diese Termine eine Nachhaltigkeit und eine Festigung der Klassengemeinschaft.

69 2.6. Familientheater: Teatro Baraonda spielt: „Der Schatz des Käpt´n Brook“

Im Februar brachte Eduardo Mulone sein Gespenst mit in die Feuerwache. Der Sommertermin gehörte nun ganz und gar der Piraterie! Der Regen hätte den jungen Gästen fast ermöglicht, wirklich mit dem Schiff in die Feuerwache zu kommen, um so gemütlicher war der Vormittag im Trockenen mit einem Schiff und Käpt´n Brook auf der Bühne. Wer wissen möchte, was Jack erlebte, sollte beim nächsten Mal nicht so ein Leichtmatrose sein und sich durch den Regen wagen. Mit etwas Glück bekommt man auch noch Karten an der Tageskasse, wenn es wieder heißt „Familientheater“ bei Kind & Kegel.

68 31.5. Crimetime: Elisabeth Herrmann liest „Zeugin der Toten“

Elisabeth Herrmann  liest aus dem Buch „Zeugin der Toten“, so stand es in der Ankündigung. Der Abend bescherte uns mehr als eine Lesung, von der ersten Sekunde an verstand es Elisabeth Herrmann ihre Zuhörer in den Bann zu schlagen. Sie nahm das Publikum mit in die Vorwendezeit, in ein Kinderheim an der Ostseeküste, erzählte die Geschichte einer jungen Frau und ihrer verlorenen Identität. Sie erzählte von den Verstrickungen eines kleinen Kindes in einen der großen Spionagefälle der deutsch- deutschen Geschichte. Spannung pur, fantastisch geschrieben und gelesen!

Daß es zudem auch noch eine Kostprobe aus ihrem jüngsten Roman „Das Dorf der Mörder“ gab, ließ die Krimiherzen höher schlagen und sicher wir sich der eine oder andere im Herbst in Königs Wusterhausen mehr aus dem letzen Buch der Autorin vorlesen lassen, wenn es in der dortigen Buchhandlung heißt: Elisabeth Herrmann liest…

67 25.5. Run for Kenya

Die Meldungen der Teilnehmer stimmten uns optimistisch, die Meldungen des Wetteramts hingegen ließen den Mut schnell sinken. Wir wagten es dennoch, allerdings rechneten wir bei strömenden Dauerregen mit dem Schlimmsten, was einem Lauf passieren kann – keine Läufer auf der Strecke. Wie überrascht waren, als von den 200 gemeldeten Läufern auf der Grünauer Meile 150 an den Start gingen. Auch bei den längeren Distanzen ließen uns die Läufer nicht allein. So wurde der Benefizlauf ein weiteres Mal zu einem besonderen Erlebnis für jeden, der dabei war, vor allem aber für die Kenyian Kids Fondation, an die wie bereits in dem vergangen Jahr die Spenden gingen. Danke an alle, Spender, Läufer und vor allem Helfer, dies war ein Lauf der zur Legendenbildung taugt, wir waren dabei!! Mehr Infos hierzu wie immer unter www.hwrun.de

66 24.5. Musicalisch unterwegs

Maria-Danaé Bansen, Patrik Cieslik und Christian Miebach sind bei uns keine Unbekannten mehr. Schon mehrfach bereiteten sie uns schöne Stunden, an diesem Abend zeigten sie ihr Können mit einem eigens für uns zusammengestellten Programm beliebter Musicalmelodien. Da wurden 50 Jahre Musicalgeschichte wach. Ein toller Abend, der auf jeden Fall fortgesetzt werden sollte, so die einhellige Meinung des Publikums.

65 20.5. Fußballhelden

Wir hatten es uns nicht ausgesucht, der lange Winter und die frühen Sommerferien ließen uns keine andere Terminwahl. Pfingstmontag, da kann doch keiner, war die Reaktion bei der Bekanntgabe des diesjährigen Fußballheldentermins. Die Realität sah dann zum Glück doch anderes aus. ???? Mannschaften kämpften an diesem Morgen um die begehrten Siegertrophäen, den Wanderpokal und die Fußballhelden T-Shirts. Wie in jedem Jahr war die Veranstaltung für uns nur möglich,  da SV Schmöckwitz/Eichwalde uns die Schiedsrichter stellte und das Turnier wieder mit einem Tag der offenen Tür begleitete. Die Mütter, die unermüdlich Waffeln backten und die Eltern, die die Klassenteams begleiteten, all die sind unsere Fußballhelden. Nur gemeinsam ist ein solcher Tag zu realisieren, daher hier nochmals der Dank an alle die uns unterstützen!

64 2.5. Erlesen: Annette Leo liest aus „Erwin Strittmatter Die Biografie“

Die Alte Feuerwache war an diesem Abend ein weiteres Mal sehr gut besucht und Anette Leo enttäuschte die Erwartungen der Gäste nicht. Die Biographie Erwin Strittmatters stand an diesem Abend auf dem Programm. Strittmatter,  1912 im Kaiserreich geboren, verstarb 1994 im vereinigten Deutschland. Dazwischen erlebte er zwei Weltkriege, zwei Revolutionen, die Weimarer Republik, das „Dritte Reich“ und die DDR. Annette Leo zeigt das facettenreiche Leben mit Hilfe von Briefen, Tagebüchern, Erinnerungen von Zeitzeugen und Dokumenten, die zum großen Teil aus Strittmatters Privatarchiv stammen. Eine angeregte Diskussion beendete diesen interessanten Abend.

63 25.4. redeZeit Sport: Bewegt Euch

achillesZur Auftaktveranstaltung für unseren Lauf in genau einem Monat kam der bekannte Journalist und bekennende Breitensportler Hajo Schumacher in die Alte Feuerwache nach Eichwalde und las aus seinem aktuellen Buch „Bewegt Euch!“. Dass Hajo in der Läuferszene durch seine vielfältigen Aktionen einen Namen hat, zeigte sich schon an dem Besuch der Veranstaltung, die mit über 80 Besuchern komplett ausverkauft war. Hajo Schumacher zusammen mit seinem Alter Ego Achim Achilles legte unvermittelt los. Humorvoll und pointiert wurden zunächst die Sehnsüchte, die Sorgen und Nöte eines mit einem nicht übermäßigen Talent gesegneten Heranwachsenden präsentiert, wobei immer wieder die Zuhörerschaft durchaus aktiv ins Geschehen einbezogen wurde. Schnell hatte Hajo die Dämme reservierten Zuhörens gebrochen, die Stimmung war bestens, immer wieder zwangen ihn Lachsalven des Auditoriums zum kurzen Innehalten. Das ganze kulminierte am Ende in einem Outing eines bekennenden „Anti-Walkers“, in dem er insbesondere die nordisch (nordic) geprägte Gattung dieser Spezies einer kritischen Analyse und bedingt liebevollen Wertung unterzog.

Am Ende gab es kräftigen Applaus für den Volksportler, der in der Zugabe noch ein „Ausrede-Bingo“ mit den Anwesenden spielte.

62 21.4. redezeit Fotografie

3 D-Fotografie  gestern und heute lautete das Thema des heutigen Vortrags, der auch gleichzeitig die Finissage der Ausstellung war. Mit Eberhard Gehrke kam der Referent des 3D Raumbild Clubs Berlin aus Erkner. Der Vortrag war in diesem Fall auch ein Augenschmaus. Die Fotos waren in 3D zu sehen und neben den tollen Erklärungen, wie 3D Fotografie funktioniert, sicher der Grund, der sogar Besucher aus Hamburg extra anreisen ließ. Wie immer bot auch diese redeZeit etwas für das Fachpublikum und den interessierten Laien. Während die Profis über Bildaufbau, Ebenen und Stereo-Parallaxen diskutierten, erfreuten sich die Laien an wunderbaren Aufnahmen. Zu sehen waren die Versetzung der Brücke in Erkner, Berlinimpressionen und Makroaufnahmen von Blumen. Der 3D Raumbild Club hat an diesem Nachmittag einige neue Fans bekommen.

61 18.4. Erlesen – Silke Kettelhake mit René Sintenis

Silke Kettelhake stellte den Zuhörern mit der Biografie von René Sintenis eine extrem facettenreiche Frau vor. Die Sintenis pflegte Kontakte zu den großen Dichtern, Malern, Galeristen, aber auch Politikern ihrer Zeit, dennoch ist heute so wenig über sie bekannt. Silke Kettelhake recherchierte über zwei Jahre und so entstand die bisher einzige Biografie über diese große Bildhauerin ihrer Zeit. Zwar ist ihr Name nur wenigen bekannt, eins ihrer Werke jedoch kennen vermutlich viele, den Berliner Bären, der einerseits als begehrte Filmtrophäe bei der Berlinale fungiert, anderseits an die Teilung der Stadt mahnte.

Einige der Briefe, die sich René Sintenis und Joachim Ringelnatz schrieben, las Silke Kettelhake an diesem Abend, sie ließen die Zeit und die beiden Menschen und ihr Umfeld wieder lebendig werden. Ein beeindruckender Abend über eine beeindruckende Frau.

60 17.4. Jahreshauptversammlung

In der diesjährigen Jahreshauptversammlung stand neben der richtungweisenden Jahresplanung die Neuwahl des Vorstands als Hauptpunkt auf der Tagesordnung. Während die Wahl schnell und einstimmig den alten Vorstand bestätigte, diskutierten wir lange und angeregt über die Vereinsarbeit und deren Inhalte.

59 12.4. Staatssekretäre besuchten Kind & Kegel

Es freute uns sehr, dass der Staatsekretär für Kultur, Martin Gorholt sich an diesem Freitag über eine Stunde Zeit nahm, den Verein und seine Arbeit näher kennen zu lernen. Tina Fischer, die zweite anwesende Staatsekretärin, ist zwar Vereinsmitglied, kam  an diesem Vormittag aber ebenfalls in dienstlicher Funktion. Die Gesprächsrunde durften wir selbst zusammenstellen und so konnten die Vereinsarbeit als mögliches Beispiel der gelungenen kulturellen Bildung so passgenau vorstellen, dass sich Herr Gorholt spontan dafür aussprach, Kind & Kegel in einem Pilotprojekt sehen zu wollen. Neben diesem sehr positiven Ergebnis freute uns aber vor allem die ernsthafte Anerkennung und Würdigung unserer Arbeit aus einem kompetenten Mund.

53-58 Treffen zur Arbeit am History Award 2013

Neben der Ausstellung läuft die Projektarbeit für den Beitrag zum History Award auf historyHochtouren. In den Osterferien und der Woche gab es sechs intensive Treffen, um die Ergebnissen der Recherche in Texte umzuwandeln, einzusprechen und Filmszenen zu drehen. Unser Dank gilt hier dem Bürgermeister von Schulzendorf. Herr Mücke zeigte uns, wie unbürokratisch man in Schulzendorf sein kann und rettete so unseren Beitrag. Ein Bürgermeister, der seinen Sonntagnachmittag für einen sehr kurzfristig angefragten Filmtermin in der Patronatskirche mit uns opfert, war eine sehr neue und sehr positive Erfahrung für uns. DANKE

52 23.3. Führung der Landesgeschichtlichen Vereinigung Mark Brandenburg

Von den vielen Führungen, die Wolfgang Holtz während der Ausstellungszeit übernahm, war der Besuch der Landesgeschichtlichen  Vereinigung für die Mark Brandenburg sicher besonders hervorzuheben. Zum einen lockte die Ausstellung, zum anderen ergänzte Burkhard Fritz den Ausflug durch eine Vorstellung des Ortes und der Parabrahmorgel. Uns hat dieser Besuch sehr gefreut.

51 12.3. redeZeit Fotografie: Die AGFA – ORWO Story

agfaAGFA und ORWO sind untrennbar mit der Geschichte der Fotografie verbunden, die wechselvolle Firmengeschichte von den Anfängen 1873 bis zur Auflösung 1994 waren Thema dieses Abends. Vor einem sehr interessierten Publikum hielt der Wirtschaftshistoriker Rainer Karlsch seinen Fachvortrag. Die anschließende Diskussion war für beide Seiten gleichermaßen bereichernd, saßen doch ein Besucher im Publikum, der als Lehrling direkt nach dem Krieg, dem Reparationsanspruch der UDSSR folgend, die Maschinen in Kisten auf die Bahn schicken musste. Andere Besucher hatten in der späteren Filmstadt Wolfen gearbeitet. Chemiker konnten Fragen beantworten, die einem Wirtschaftshistoriker fachfremd waren und so schaffte der Abend für die Besucher ebenso wie für den Vortragenden genau das, was die redeZeiten ermöglichen sollen: eine spannende Gesprächsrunde für alle Beteiligten.

19-50 2.3.-21.4. Neue Photographische Gesellschaft – Ein versunkenes Weltunternehmen aus dem Kreis Teltow

npg1Die Ausstellung hat all unsere kühnsten Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen. Natürlich hatten wir während der Vorbereitung selber Feuer gefangen, aber die Besuchermassen haben uns dann doch überrascht. Über 2000 Besucher nutzen in den 7 Wochen die Chance und besuchten die Ausstellung. Allein 35 Veranstaltungstermine mit unterschiedlichster Prägung standen auf dem Programm, die hier zu einem Kurzbericht zusammen gefasst werden.

Viele Führungen mit unterschiedlichen angemeldeten Gruppen waren darunter, aber auch Fachvorträge oder Lesungen, diese werden in der Chronik gesondert aufgeführt.

Wie immer freuen wir uns besonders, wenn sich Schulklassen zu den Ausstellungen npg2anmelden. Bei dieser Ausstellung begrüßten wir insgesamt 14 Kinder- und Schülergruppen vom  Kindergarten  bis zur Oberstufe nicht nur zu Führungen sondern zu Workshops. Dies bedeutet, jeweils 2 Stunden zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen in der Ausstellung zu arbeiten.

Bei den KITA-Gruppen war das Kartenkolorieren mit anschließendem Gang zur Post, um die Karten auch zu verschicken, der Renner. Sütterlin lesen und schreiben boten wir von der 3. bis zur 8. Klasse an und die Industrialisierung am Beispiel der Neuen Photographischen Gesellschaft war neben Stereofotografie der am häufigsten gewählte Schwerpunkt bei den älteren Schülern.

npg5Möglich war dies alles nur dank der vielen Leihgeber, die uns an Ihren umfangreichen Sammlungen partizipieren ließen. Jeder für sich hatte genügend Material, eine eigene Ausstellung zu realisieren, gemeinsam mit der Sammlung Gütgemann/Holtz wurde so aber das Unternehmen noch einmal aus dem Dornröschenschlaf geweckt.

100 Jahre nach der Patentierung der Farbfotografie (Rudolf Fischer 1913) stellten wir noch einmal das Werk dieses Pioniers vor und es war uns eine Ehre, seinen Sohn auf der Vernissage zu begrüßen, der uns seine Unterlagen großzügig zur Verfügung stellte.

Die Stereofotografie wurde gleich von drei Leihgebern mit wunderbaren Exponaten npg6versehen. Brigitte und Peter Wagner sind sicher weltweit unschlagbar, wenn es um  die Sammlung von kleinen Klappstereoskopen, sogenannte Hexenbrillen, geht. Mancher der Besucher ist mit dem Ausruf: „So was habe ich ja noch nie gesehen“ zu zitieren. Nicht weniger Freude aber verbreiten die Sammlungen Ullrich und Bartsch, denn beide ermöglichten die praktische Umsetzung für die Besucher.

Der Sammler der Skulpturen bleibt wie vereinbart ungenannt, aber nicht unbedankt.

Besonderer Dank gebührt allerdings den Hauptleihgebern, Wilma und Wolfgang. Wilma, die die Sammlung wie keine Zweite kennt, war bereits in der Vorbereitung  unentbehrlich geworden. Wolfgang hingegen hatte sich seinerzeit bereit erklärt zwar mit Rat, nicht aber mit Tat zur Verfügung zu stehen. Wenn die vielen, vielen geführten Gruppen, mit denen er teilweise schon durch den Grünauer Forst gewandert war, nur als „Rat“ gegolten haben, hätten wir gerne mehr solcher „Ratgeber“. Wolfgangs Führungen lockten ganze Busladungen Besucher nach Eichwalde und brachte so auch die Gastronomie im Ort in Schwung.

18 1.3. Vernissage „Neue Photographische Gesellschaft – Ein versunkenes Weltunternehmen aus dem Kreis Teltow“

Vernissage2Viele Wochen hatten wir mit der Vorbereitung der Ausstellung verbracht. Eine neue Herausforderung für Kind & Kegel. So hatten wir am Ende alle kleine NPG-Zeichen in den Augen und tauchten mit Wolfang Holtz´Hilfe tief in die Geschichte eines Unternehmens und eines ganzen Industriezweigs – der Postkartenindustrie – ein. Eine Ausstellung mit diesem Ausmaß hatten  wir bisher noch nicht organisiert, ohne Wilma Gütgemann-Holtz´Erfahrung und Hilfe und Beziehungen wäre es vermutlich nicht gelungen. Neben etwa 800 Postkarten Vernissage1sind Skulpturen, Stereoskope, sogenannte  Hexenbrillen, alte Fotoapparate und vieles mehr zu sehen. Den vielen großzügigen Leihgeber,  die uns vorbehaltlos Teile ihrer Sammlungen anvertrauten, gilt unser Dank. Entstanden ist eine Ausstellung, die bereits am ersten Wochenende etwa 300 Besucher aus nah und fern in die Alten Feuerwache lockte. Als Ehrengäste durften wir Dr. Henning Fischer und seine Frau begrüßen. Sein Vater, Rudolf Fischer hatte vor genau 100 Jahren das Erstpatent für Farbfotografie an die Neue Photographische Gesellschaft geholt.

17 22.2. Konzert: Senlemen

SenlemenAuf der Vernissage von Susanne Janssen war Andrea Mozzato mit seiner Oud zu Gast und verzauberte das Publikum. Am heutigen Abend war er nicht alleine gekommen. Senlemen zog die zahlreichen Gäste von der ersten Minute in den Bann.  Gespielt wurde Rembetiko, osteuropäische, und sefardische  Musik, aber auch Tango. Senlemen  ist aber mehr als Musik, Senlemen ist Freundschaft und das kommt bei ihrem Konzert toll rüber. Andrea Mozzato (Italien)  Oud,  Josef Huber (Deutschland) Bandoneon, Jean-Marie Gilles (Frankreich) Kontrabass und Mahmoud Fayoumi (Palästina) Perkussion, ergänzen sich nicht nur musikalisch perfekt,  sie leben das, was Berlin ausmacht: Völkerverständigung. Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Konzert mit Senlemen.

16 21.2. Erlesen: Thomas Medicus liest aus „Melitte von Stauffenberg“

Thomas Medicus stellte den anwesenden Gästen eine sehr interessante Frau vor. MelittaMedicus1 von Staufenberg ist den meisten, anders als ihre Schwager Berthold und Claus Schenk Graf von Stauffenberg, eher unbekannt. Zu unrecht. Sie beherrschte als Testfliegerin und Ingenieurpilotin alle damals bekannten Flugzeugtypen, hat sagenhafte zweitausend Sturzflüge absolviert, selbst ausgewertet und so den Bombenkrieg der Luftwaffe perfektioniert . Für die Nazis war sie so kriegswichtig,  dass sie nach anfänglicher Haft der Sippenhaft der meisten Angehörigen nach dem Attentat entkam. Sie nutzte diese Freiheit und ihre Flugkenntnisse, um den Kontakt unter der weit verstreuten Familie zu halten. Ihre Liebe zum feingeistigen Althistoriker Alexander von Stauffenberg war genauso bedingungslos wie ihre Hingabe an die Fliegerei, die ihr am Ende zum Verhängnis wird. Nach der Lesung folgte eine angeregte Diskussion.

15 16.2. Filmpremiere „Helenas Freiheit“

Stummfilm1Ein arbeitsreiches Viertel Jahr lag hinter Max und Lin. Das Projekt „Helenas Freiheit“ beanspruchte die Beiden über etwa ein Jahr, ein Jahr, das sich gelohnt hat. Helenas Freiheit feierte vor einem begeisterten Publikum Premiere. Die Feuerwache war bis auf den letzten Platz gefüllt, der Termin am letzten Berlinaletag perfekt gewählt. Der Zuspruch war so groß, dass nach der Premiere noch eine weitere Aufführung angesetzt wurde. Bewusst folgt hier nun keine Beschreibung, denn der Film ist als DVD erhältlich. Soviel sei aber verraten, Helenas Freiheit ist ein Film, den man getrost mehrfach sehen kann, man entdeckt immer neue Facetten. Ein modernes Märchen mit Tiefgang, fantastisch gefilmt und geschnitten.

 

14 16.2. Geschichte(n) – Schreibworkshop

Heute war es endlich so weit, die Tagebucheinträge der Geschichtsschreiber sollten entstehen. Wir trafen uns an diesem Samstagvormittag und die Kinder tauchten in die Rollen von Dorf- und Guthauskindern, schrieben von den Quellen, die wir gefunden hatten, lebendige Tagebucheinträge oder auch Schulaufsätze der damaligen Zeit. Die zehn Kinder arbeiteten extrem konzentriert und so schafften sie, was wir fast nicht für möglich gehalten hatten. Die Zeit wurde lebendig. Nun gilt es in der kommenden Woche, dem Ganzen noch den nötigen Schliff zu geben.

13 15.2. Kindertheater: Das Gespenst aus dem Koffer mit dem Teatro Baraonda

KoffergespenstEin vergnügter Vormittag stand den angemeldeten Kitakindern und den Gästen,  die mit Eltern oder Großeltern erschienen waren, ins Haus. Eduardo Mulone verstand es wunderbar, Jung und Alt zu verzaubern.

Als Postbote sollte er ein riesiges Paket in die Schlossstrasse bringen. Aber da steht ein kleines, scheinbar unbewohntes verfallenes Häuschen und die Tür steht offen! Was sind das für seltsame Geräusche, die jetzt aus dem Paket kommen? Kurz darauf ist klar, die Geräusche kommen von einer Gespensterdame, die eigentlich in die Mailländer Scala wollte. Die Liebe zur Musik, die das gesamte Stück durchzieht, sprang schnell auf die Kinder über und so war es für alle ein wunderbarer Vormittag.

Als Eduardo Mulone zum Ende  der Vorstellung aber auch noch jedes der Kinder einmal in den Gespensterkoffer tauchen ließ war die Verzückung der Kinder und ihrer erwachsenen Begleiter vollkommen.

12 1.2. Geschichte(n) – Ausflug in die Vergangenheit

Die Kinder, die am Geschichtswettbewerb teilnehmen wollen, machten sich am heutigen Zeugnistag direkt nach der Schule auf den Weg nach Königs Wusterhausen. Im Dahmeland Museum waren wir bereits angekündigt, wollten wir doch sehen, wie die Menschen in der Region vor etwa 100 Jahren lebten. Dies erschien uns wichtig, um in die Zeit und das Denken der Dorfkinder einzutauchen. So waren die eingerichteten Räume ebenso wertvoll für unsere Arbeit wie vor allem die Dorfschule und die Außenanlagen mit den landwirtschaftlichen Geräten. Mittlerweile sind die Kinder so gut in der Zeit bewandert, dass sie die Widersprüche bei der Einrichtung der Zimmer sofort erkannten, wir waren stolz auf die Gruppe.

11 30.1. Literaturalarm: Sabine Ludwig mit „Die schrecklichsten Mütter der Welt“

Sabine LudwigSabine Ludwig hatte gleich zwei Bücher im Gepäck. So stand am Anfang der Lesung eine Abstimmung der beiden 4. Klassen, welches der beiden Bücher gelesen werden sollte. Mit großer Mehrheit fiel die Wahl auf die „Schrecklichen Mütter“. Was folgte, war ein wahres Feuerwerk. Wir lernten Emily,Bruno und Sofia kennen und die Probleme,  die ihnen ihre wahrhaft schrecklichen Mütter bereiteten. War die eine Kariere versessen und trieb den Sohn in den Klavierunterricht statt ihn zum Boxen zu lassen, erschien die Nächte doch einfach nur chaotisch. In jedem Fall nervten sie ihre jeweiligen Kinder so sehr, dass der Nachwuchs sich mit ihnen bei einem Wettbewerb um die schrecklichste Mutter bewarb. Das Schicksal nahm  seinen Lauf, die Mütter verschwanden und merkwürdige „Tanten“ lösten sie ab. Ein wunderbares Buch und eine eben solche Lesung.

10 28.1. Literaturalarm: Anne Voorhoeve mit „Einundzwanzigster Juli“

Anne Voorhoeve2

Wie erging es den Familien der Hitlerattentäter vom Bekanntwerden des missglückten Versuchs bis zum Kriegsende? Was bedeutete die  Sippenhaft für die Kinder Durch Fritzi, die Protagonistin des Romans, werden diese Fragen auf eindrückliche Weise transportiert. Anne Voorhoeve verstand es, durch eine gute Mischung aus Lesung,  Zusammenfassung der Texte und Hintergrundinformationen zu fesseln.

9 28.1. Literaturalarm:  Anne Voorhoeve mit „Lilly unter den Linden“

Lilly aus HamAnne Voorhoeve1burg beschließt nach dem  Tod ihrer Mutter. zur Tante nach Jena zu ziehen. Was heute kein Problem mehr wäre, gestaltete sich 1988 noch deutlich anders. Mit diesem fiktiven Roman vermittelt Anne Voorhoeve neue deutsche Geschichte, wie es kaum ein Unterricht schaffen  kann. Die beiden anwesenden  Klassen erfuhren viel von der Zerrissenheit zwischen den  Familien in beiden Teilen Deutschlands, über Flucht und Fluchthilfe, aber auch über das Handwerk einer Schriftstellerin.

8 27.1. Kindertheater: Herr Eichhorn und der erste Schnee

Draußen war es klirrend kalt und drinnen suchte Herr Eichhorn nach dem ersten Herr EichhornSchnee. Mit dem Kinderbuch von Sebastian Menschmoser, wunderbar von Puppen etc. umgesetzt, begann unser Jahr für die jüngsten Kind & Kegel-Nutzer. Diese waren wieder in Scharen gekommen und amüsierten sich prächtig über Herrn Eichhorn und Igel, die eine Dose und eine Zahnbürste für erste Schneeflocken hielten. Viele der Kinder kannten das Buch und so warteten sie gespannt auf den großen Bären, der zunächst von Eichhorns und Igels Gesang geweckt wurde und dann mit ihnen auf den ersten Schnee wartete.

Alle die ganz leise sein konnten, durfte am Ende noch einen Blick in die Bärenhöhle werfen, dort lagen Herr Eichhorn, Igel und der Bär eng aneinander gekuschelt zusammen und hielten ungestört ihren Winterschlaf, müde genug waren sie nach ihrem Abenteuer in der Alten Feuerwache sicherlich.

7  25.1. Geschichte(n)

Leider war der Besuch im Zeitungsarchiv und im Ortsarchiv Schulzendorf eher frustrierend. Im Zeitungsarchiv haben wir nun mehrere Jahrgänge der Königs Wusterhausener Zeitung gesichtet, leider ohne nennenswerten Erfolg. Das Ortsarchiv Schulzendorf hat zwar Material, leider darf es aber nur eingesehen werden, das hilft uns wenig, da so eine fundierte Arbeit nicht möglich ist.

6  25.1. Literaturalarm: Thilo Reffert mit „Australien, ich komme“

Den ersten Literaturalarm des Jahres veranstalteten wir in Königs Wusterhausen in der Erich Kästner-Grundschule. Die Zusammenarbeit mit der Grundschule macht sehr viel Spaß, bei der Vernissage hörten die Lehrer von der Möglichkeit, die Lesung auch in Königs Wusterhausen zu organisieren. So saßen an diesem Vormittag etwa 70 Zweit-  und Drittklässler gespannt auf ihren Stühlen, um von dem berühmten Wombat zu hören. Eine Lesung mit Thilo Reffert ist immer wieder ein Feuerwerk und strapaziert die Lachmuskeln bei Jung und Alt gleichermaßen.  Die Geschichte zu lesen ist schon toll, aber sie von Thilo Reffert zu hören ist einfach ein Genuss.

5  18.1. Geschichte(n)

Heute fiel die Werkstatt vor Ort aus, das Zeitungsarchiv musste zunächst auf Berichte über Schulzendorf durchforstet werden. Wir hatten uns zunächst die Jahrgänge 37/38 vorgenommen.

4 15.1. redeZeit Backstein Architektur

Backsteinarchitektur

 

 

 

 

 

3 11.1. Geschichte(n)

Das erste Treffen nach den Ferien war sehr intensiv, wir versuchten uns in die Zeit der letzten Jahrhundertwende einzufinden.  Hierzu nutzten wir alte Postkarten und Bücher, Quellen wurden betrachtet und analysiert.

2  10.1. Vernissage in Königs Wusterhausen

Eine besondere Freude war dieser Besuch in der Erich Kästner-Grundschule Königs Wusterhausen. Nach jhrem Besuch in der Ausstellung von Susanne Janssen haben die drei 6. Klassen noch viele Stunden intensiv gearbeitet und so entstand eine tolle Ausstellung. zu deren Vernissage auch Kind & Kegel eingeladen war. Über eine solche Nachhaltigkeit freuen wir uns natürlich besonders.

1  3.1. Hoffmanns Erzählungen

Die erste Veranstaltung in diesem Jahr führte uns in die Gemäldegalerie am Potsdamer Platz. Ein weiteres Mal entführte uns Thomas Hoffmann in die Welt der Kunst, dieses Mal nutzten wir eine der letzten Möglichkeiten. ein Universalgenie kennenzulernen – Karl Friedrich Schinkel.

Es beeindruckte schon sehr. die Bandbreite seines Schaffens zu sehen. Ein Berufsfeld wie das Karl Friedrich Schinkels wäre wohl in der heutigen Zeit nicht mehr denkbar. Architekt zum einen, aber einer, der bis zu den Museumsgegenständen, die in „seinen Museen und Gebäuden“  zu sehen sein wird, selber aussucht, kreiert oder entwirft.

Eine wunderbare Ausstellung und Dank Thomas Hoffmann erfuhren wir wieder so viel mehr, als wir selbst entdeckt hätten.

 

 

 

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