Chronik 2008
3. Grünauer Silvesterlauf
Auch in diesem Jahr wurde das Jahr bei Kind & Kegel sportlich beendet. Wie bereits im vergangen Jahr organisierten wir, mit kompetenter Unterstützung im sportlichen Bereich durch Klaus Jadczak und Helmut Winter, im Grünauer Forst einen Silvesterlauf der Extraklasse. Der europäische Vizejuniorenmeister über 10000 m hatte gemeldet, war aber kurzfristig erkrankt. Trotzdem war der Lauf an der Spitze erstklassig besetzt. So waren die beiden Sieger der Vorjahre am Start, hatten aber gegen den marokkanischen Spitzenläufer Abdou Oukouid vom OSC Berlin keine Chance, der mit 32:38 einen herausragenden neuen Streckenrekord erzielte. Auch über die 5 km gab es durch Lukas Kempe (MJ) vom OSC Berlin in 17:12 eine neue Bestmarke.
Als Kinder- und Jugendkulturverein freuten wir uns selbstverständlich sehr über die rege Teilnahme der jüngeren und jüngsten Läufer, war es doch bei – 6 Grad nicht gerade warm im Wald. Über 10 km belegte Nils Gloger (MJ) mit hervorragenden 35:48 den dritten Platz. Die 5 km wurden, wie bereits erwähnt durch einen Jugendlichen gewonnen.
Besonderes hervorheben möchten wir hier darüber hinaus neben den Siegern über 400 m und 1500 m Forian Porsch (7 Jahre) in einer Zeit von 1:53 und Juliane Widiger (12 Jahre) 6:58, die beiden jüngsten Teilnehmer, die Brüder Tobias und Fabian Dettmann mit vier und drei Jahren. Ich bin sicher, Lother Naumann verzeiht uns, dass seine “Warmlaufzeit”, die ihm den eigentlichen Sieg des 1500 m Laufes mit 6:25 einbrachte erst hier Erwähnung findet.
Unser Dank gilt den vielen Helfern, die die ca. 150 Teilnehmer betreuten. Besonders seinen hier Jonas, Nina und Collin erwähnt die, genau wie Rolf Wiesner lieber gelaufen wären, aber dringend in der Organisation gebraucht wurden. So konnten sie nur einen Teil der Strecke als Pacemaker fungieren.
Ein weiters dickes Dankeschön gebührt Katrin Schulz, sie weiß schon wofür!! Sowie dem Kinderbekleidungsgeschäft Kinderzimmer, das uns wieder großzügig mit Preisen unterstützte.
Kunst mit Künstler – Ilona Berkei
Immer wieder bemüht sich Kind & Kegel zu den aktuellen Ausstellungen der “Alten Feuerwache” eine Kinderführung mit einer anschließenden praktischen Umsetzung anzubieten. Leider könnten wir Frau Berkei nicht am 15.12. in der Feuerwache begrüßen, dass tat der Veranstaltung allerdings keinen Abbruch. Interessiert verfolgten die Kinder die Geschichte der Glasmalerei, erstaunt war der eine oder andere, dass man früher Tierhäute vor den Fenstern hatte. Und beeindruckt waren alle, als man am Beispiel eines alten Fensters sah, wie solche Glasfenster vor und nach der Restaurierung aussehen. Auch, dass man hier Fotoaufnahmen aus den 30iger Jahren von den verschollen oder zerstörten Kirchenfestern der e.v. Kirche Eichwalde sehen konnte beeindruckte sehr. Als dann noch ein eigens (Plexi)glasfenster entstand waren alle Kinder mit Feuereifer dabei.
Weihnachtsmann und Co
Offensichtlich waren die Geschenke vom letzten Jahr gut angekommen, heute tummelte sich eine große Kinderschar in der “Alten Feuerwache” um in liebevoller Handarbeit dem Weihnachtsmann bei den Geschenken zu helfen. Da entstanden Elche oder Engel, aber auch so manche Kerze wurde individuell gestaltet. Zeitweise hatten die Erwachsenden Probleme im oberen Stockwerk platz zu finden. Durch die aktuelle Glaskunstausstellung waren wir in den Räumlichkeiten leider etwas eingeschränkt, dennoch war der Nachmittag ein voller Erfolg.
Parkauenzeit: Kindertransporte
Am 5.12.08 waren die älteren Kind & Kegel-Nutzer im Theater. Die Parkaue ist diesbezüglich immer wieder eine Reise wert. Um Reisen einer etwas traurigeren Art ging es in dem Stück. Kindertransporte war Dokumentationstheater zu den Vorkommnissen im Nationalsozialismus. Wenigen jüdischen Kindern war damals über eine sehr kurze Zeit die Ausreise nach England gestattet. Diesen Kinder rette dieser Umstand vermutlich das Leben, was die Trennung von der Familie und dem Heimatland aber im einzelnen bedeutete, welche Enttäuschungen bereits voran gegangen waren und was die Kinder in England erwartete, war Thema dieses Abends. Die Adaption war einfühlsam, eindringlich und überzeugend, es berührte junge und alte Zuschauer gleichermaßen und im anschließenden Publikumsgespräch wurde dies besonders deutlich. Diese Geschichtsstunde werden wir sicher so schnell nicht wieder vergessen.
2 x Theaterstrolche
Gleich zweimal ging es für die Kinder “Der kleinen Strolche” in diesem Monat mit Kind & Kegel auf KulTour. Ende November war eine Gruppe in der Parkaue bei der Schneekönigin, nach einigen Turbolenzen bei der Hinfahrt fieberten sie mit Gerda und Kai. Anfang Dezember fuhren wir gemeinsam zu einer anderen Dame, die jedoch auch viel mit Schnee zu tun hat. Am 4.12.08 sahen wir im Figurentheater Grashüpfer “Frau Holle”. Wie immer ein wunderbares Erlebnis. Und die Frage, ob dies nun wirklich die echte Frau Holle war, klärte sich bereits kurz danach beim Rauskommen, als leise Schneeflocken zum Boden tanzten.
Adventsbasar mit Preisauslosung
Wie in jedem Jahr beteiligte sich Kind & Kegel am Eichwalder Adventsbasar mit einem Stand. Die mochsche Marmelade fand reißenden Absatz, Maulbeere war bereits gegen Mittag vergriffen. Um 15.00 Uhr fand die Auslosung unserer Matheausschreibung statt. Drei Hauptgewinner und neun 2.-3. Preise konnten ihren Gewinn in Empfang nehmen. Leider waren nicht alle Gewinner zugegen und so wird der eine oder andere eine mathematische Kleinigkeit in seinem Briefkasten finden. Trost spendete den anwesenden Teilnehmern, die nicht gezogen worden waren, Hände voller Goldtaler. So ging hoffentlich niemand traurig von dannen. Für uns war es zumindest wieder ein schöner Tag.
Zahlen bitte!
Eine ereignisreiche Woche neigt sich dem Ende. In der Woche vom 24.11.08 bis zum 28.11.08 stand die “Alte Feuerwache” ganz im Zeichen der Mathematik. Unsere große Matheausstellung “Zahlen bitte” war jeden Tag von 8.00 – 18.00 geöffnet. Während die Vormittage Gruppenveranstaltungen, insgesamt 6 Schulkassen und den 4 Kitas des Ortes, Raum boten, waren die Nachmittage der greifbaren und angewandten Mathematik im weitesten Sinn gewidmet. Viele der Kinder kamen, nach dem sie morgens bereits mit ihrer Klasse bei uns waren, am Nachmittag nochmal wieder. Die Mathemalika, eine Kunstausstellung der Hortgruppe Jonas Wal zu bekannten und unbekannten Mathematikern, rundete die Ausstellung mit vielen Exponaten zum “erfassen” und “begreifen” der Mathematik ab.
Bei mathematischen Knobeleien und beim Nachbauen einiger Exponate war das trübe Novemberwetter schnell vergessen. Den Abschluss bildete ein KinderKino. So leckten weit über 300 Kinder in dieser Woche “Matheblut” und wurden hoffentlich zu Wiederholungstätern.
Physiküsse im UniLab
Leicht dezimiert, da die Grippewelle auch vor Jungphysikern nicht halt macht, machten sich die Physiküsse am 27.11.08 wieder auf den Weg nach Adlershof. Die selbstgebauten Papierboote im Schlepp ging es in die Erprobungsphase. Wieviel Gewicht kann so ein einfaches Stück Papier tragen, vorausgesetzt der Schiffsbauer hat alle Kniffe des Auftriebs bedacht. Zum wiederholten Mal verbrachten wir einen lehrreichen und doch vergnüglichen Nachmittag im UniLab der Humboldt-Universität.
Theater mit Kind&Kegel Kindersoldaten
Mit gemischten Gefühlen machte sich am 18.11.2008 eine Gruppe auf, um im Theater an der Parkaue das Stück “Kindersoldaten” zu besuchen. Das Thema wurde in Form einer Dokumentation auf die Bühne gebracht und war für uns eine neue Form der Theaterinzienierung. Das anschließende Publikumsgespräch war informativ und hat uns das umfangreiche Thema noch näher gebracht. Es hat uns allen gefallen, auch wenn man nicht im eigentlichen Sinne von einem schönen Theaterabend sprechen kann. Dafür war das Thema Kindersoldaten zu ernst.
Hoffmanns Erzählungen im Kleeschen Universum
Am Mittwoch, den 12.11.08 machten wir uns auf dem Weg zu einer Neuauflage der Hoffmannschen Erzählungen. Die Sonderausstellung über Paul Klee war unser Ziel. Einige der Kinder waren – Dank an Frau Fox – bestens vorbereitet, aber auch für diese Kinder gab es noch viel Neues zu erfahren. Den Anfang machte ein Selbstbildnis des Künstlers mit verschlossenen Augen und der Hinweis, dass Paul Klee die Welt, so wie er sie in seinem Inneren sah, malte.
Da viele der Gruppe sich im Vorfeld bereits mit Paul Klee beschäftigt hatten, sahen wir auch viele “alte Bekannte”, dieses Mal aber im Original, da waren der “Goldfisch” oder der “Neue Engel”, aber auch viel Neues war zu sehen. Zum Beispiel, dass Klee versteckte Nachrichten mit Buchstaben in seinen Bildern eingemalt hatte, so fanden wir Worte wie Ade oder Tod. In einen Raum wurde der Zusammenhang zwischen Klees Kunst und seiner Liebe zur Musik besonders verdeutlicht. Hier erfuhren wir auch, dass eine seiner Lieblingsopern Jacques Offenbachs “Hoffmanns Erzählungen” war. So schloss sich der Kreis für uns und nach 1 1/2 Std. fuhren wir mit unendlich vielen neuen Eindrücken wieder Richtung Eichwalde. Leider konnten wir im Anschluss an die Führung nicht noch länger im Museum bleiben, da eine Sonderveranstaltung in diesen Räumen stattfand. Manch einer von uns hätte sich sonst am liebsten über Nacht einschließen lassen, um noch möglichst lange nach roten Punkten oder Handpuppen oder, oder, oder zu suchen.
KinderKino Paul IV
Auf dem 7.11.08, einem schummrigen Spätherbstnachmittag, lag ein weiterer KinderKinotermin in der “Alten Feuerwache”. Das Vorprogramm bestritt dieses Mal das Kinder- und Jugendparlament Eichwalde, das einen Logowettbewerb ausgelobt hatte und dem erwartungsfrohen Publikum von Kind & Kegel die Preisträger präsentierte.
Im Anschluss ging es, versorgt mit Popkorn und Getränk direkt zu den Schröders in die Ulmenstraße. Als die nämlich mit ihrem verbeulten Auto dort einziehen, wackeln die nachbarschaftlichen Gardinen der wohlhabenden Nachbarn. Eine allein erziehende Mutter mit vier Kindern – da ist doch klar, wer in der Zukunft an allem Schuld ist oder? Richtig, die Schröders. Nur Paul, einziger Sohn des Metzgers Walser findet die Schröders schwer in Ordnung….
Wieder wurde im KinderKino ein Film der etwas anderen Art gezeigt, pädagogisch wertvoll und doch kurzweilig und amüsant. Vielen Dank für die Empfehlung an Kinderfilm Berlin, die uns immer wieder bei den Aufführungsrechten finanzierbare Angebote machen.
Laterne, Laterne
Das Laternenbasteln in der “Alten Feuerwache” ist nun bereits Tradition bei Kind & Kegel. Und so fanden sich auch wieder viele, viele Kinder unterschiedlichster Altersklassen ein, um gemeinsam und doch sehr individuell ihre Laterne zu gestalten.
Da gab es fliegende Pferde vor einem Nachthimmel, oder das Model Farbmurmel, aber auch die Kleinsten gestalteten bereits ihre eigenen Tischlaternen. So verging die Zeit wie im Fluge und als es beim nach Hause gehen bereits dunkel war, überlegte das ein oder andere Kind, ob man die neue Laterne vielleicht direkt zum Einsatz bringen könnte….
Berlin im Licht

Unsere Herbstferienaktion führte uns diesmal in ein neues Museum. Das Märkische Museum ist schon von außen ein gewaltiges Gebäude, es erinnert eher an eine Burg oder an ein Schloss. Innen erwartete uns eine erleuchtende Führung durch die Ausstellung “Berlin im Licht”.
1 1/2 Std. dauerte die Führung und es gab viel zu entdecken. Gut hat uns der Spiegelsaal gefallen. Im Lichtlabor konnten wir rund um das Thema Licht noch viele Experimente ausprobieren. Die Ausstellung läuft noch bis Ende Januar 2009 und bietet ein umfangreiches Begleitprogramm für alle Altersklassen.
Frauengestalten bei Fontane
Ebenfalls am 9.10.08 konnten wir unsere erste literarische Veranstaltung für Jugendliche verwirklichen. Marion Ziesmer brachte etwa 60 jungen Menschen die Irrungen und Wirrungen des 19. Jh nah. Wie pikant ein Handkuss seien kann oder dass man nur durch das gelöste Haar schwanger wird… erheiterte doch sehr, machte aber auch offen für die Sprache und die Zeit Theodor Fontanes. Und so ließen Effi und ihre Geschlechtsgenossinnen den ein oder anderen nach dieser Veranstaltung nicht sofort wieder los. Wir hoffen auf eine baldige Wiederholung mit einem anderen literarischen Schmankerl der vergangen Jahrhunderte. Möglich wäre Goethe oder Homer, aber auch Balladen wären ein schönes Thema, mal sehen…
Physikus im UniLab
Zum zweiten Mal machten sich heute unsere Physikusse auf den Weg nach Adlershof. Heute ging es ums Thema Bootsbau, unterschiedlichste Modelle aus Knete oder Papier entstanden…Nun könnte man ja meinen, dies sei doch kein Bastelangebot. Erfährt man aber nun, dass hier aus einem nur 10 g schweren Blatt Papier ein Boot entstand, dass anschließend über 5 kg Tragkraft hat, weiß man wieder, man ist mitten drin im UniLab Adlershof. Unsere Kind und Kegler waren jedenfalls wieder restlos begeistert.
Kinderkino zu den Tschechischen Wochen
Die kleine Hexe
Auch wenn die Kleine Hexe eigentlich aus Deutschland kommt, Ottfried Preussler schrieb das Buch, war es unser Kinderbeitrag zu den tschechischen Wochen. Der Zeichentrickfilm entstand in unserem Nachbarland. In der Alten Feuerwache fanden sich am Mittwoch, den 8.10.08 fast 70 Hexenfreunde und Freundinnen zu einem gemeinsamen Filmerlebnis. Für manchen der kleine Zuschauer war der Film vielleicht etwas lang. Die meisten jedoch fieberten mit der kleinen Hexe und ihrem Raben, lachten über Blitz, Donner und Hagelsturm und freuten sich, dass am Ende die Kleine Hexe und Abraxas alle alten und bösen Hexen gewaltig austricksten. Nach der Veranstaltung hätten sich die Erwachsenen jedoch auch eine kleine Hexe gewünscht, die ihnen das viele Popcorn zusammenfegt…
Humboldt Kinderuni – Asterix und Co
Zum letzten Mal in diesem Jahr gingen die Kind & Kegler in die Humboldt Kinderuni. Das Thema klang lustig und viel versprechend und so war es auch. Da erschien eine Matrosenmütze an der Wand und alle Kinder schrieen sofort: Donald, auch die Flügel von Asterix waren schnell erkannt und so erklärte sich fast von selber, dass jeder Comicheld sein Erkennungszeichen hat. Auch die Sache mit den Sprechblasen, an denen man erkennt ob etwas nur gedacht oder auch gesagt wird war einleuchtend. Wo wir bei leuchten sind, Ideen werden mit Glühbirnen über dem Kopf angedeutet, aber was wäre wenn…. was war in der Zeit vor den Glühbirnen, haben die Comiczeichner vergangener Jahrhunderte Öllampen gemalt? Alles in allem wieder eine sehr gelungene Veranstaltung.
Minimarathon

Nach langen Vorbereitungen war es am 27.09.2008 endlich soweit, Kind & Kegel schickte seine fünf Läufer auf die 4,2195km lange Strecke. Bei sonnigem Wetter und mit ca. 10.000 anderen Läufern ging es über den Gendarmenmarkt, Unter den Linden entlang und durch das Brandenburger Tor. Alle unsere Sportler kamen mit einer guten Zeit durchs Ziel und wurden mit Medaillen und Urkunden, Bananen, Ãfeln und Keksen belohnt. Kind & Kegel gratuliert ganz herzlich.
Wildauer Kinderuni – Glühwürmchen, Glühwürmchen flimmer
Dank der Wildauer Kinderuni und dem angegliederten “Elterncafé” haben wir durch die tatkräftige Unterstützung einiger unerschrockener Samstagfrühaufsteher unter den Kind & Kegleren Spendengeld für eine Kinderaktion erbacken können. Es war wie immer ein Vergnügen in Wildau zu stehen.
Humboldt Kinderuni – Tödliche Wellen
Zum dritten am 24.9.09 in diesem Jahr zur Humboldt Universität. Das Thema heute: “Tödliche Wellen” klang spannend. Natürlich ging es um Erdbeben, Prof. Fischer vom Institut für Informatik erklärte zuerst wie Erdbeben überhaupt entstehen. Die Informatiker beschäftigen sich aber vor allen mit Frühwarnsystemen. So stand die Frage, was man mit den wenigen Sekunden anfangen kann, die einen die modernen Frühwarnsysteme vor einem verheerenden Erdbeben anschlagen. In Japan oder Kalifornien, wo die Erde sehr häufig bebt, werden beispielsweise Brücken gesperrt oder Gaswerke abgestellt. Wie Erdbebenwellen genau funktionieren lernten die Kinder mit anschaulichen Experimenten. Interessant war auch, wie unterschiedlich die Menschen in der Vergangenheit sich die Entstehung von Erdbeben erklärten. Bei den einen war es der Gott Neptun, bei den Japanern ein riesiger Wels.
Flohmarkt rund um die ev. Kirche
Am 20.09.2008 war es zum zweiten Mal in diesem Jahr so weit, der beliebte Flohmarkt rund um die ev. Kirche startete um 10.00 Uhr. Zum Glück war das Wetter gut und so fanden sich viele Verkäufer und Kaufwillige auf dem Händelplatz ein. Ein besonderes Dankeschön gilt allen Standbetreibern, die ihre Standspende für Kind & Kegel bestimmten. So konnten wir 105 € mehr auf unserem Konto verbuchen.
Auch in der KITA Pinocchio war an diesem Samstag ein Tag der offenen Tür und Kind & Kegel stellte sich mit einem kurzen Programm vor. Vielleicht sehen wir das eine oder andere der KITA-Kinder bereits im November bei unserer großen Mathematikausstellung wieder.
Humboldt Kinderuni – Was atme ich da eigentlich ein
Was ist das überhaupt für ein komisches Gemisch, das da jede Minute über 20 mal in die Lungen strömt? Am 16.9.08 konnte man in der Humboldt Universität bei der Kinderuni wieder viel Wissenswertes erfahren. Dieses Mal ging es um die Atmung, über Sauerstoff und Strickstoff, Kohlendioxid und um Edelgase. Auch die Tatsache, dass in jedem Atemzug ein paar Moleküle sind, die schon durch die Lunge irgendeiner berühmten Persönlichkeit geflossen sind hat doch sehr fasziniert.
Auf dem Rückweg nach Eichwalde war eine so ausgelassene Stimmung, dass kurzfristig über einen Kurztrip auf eine warme Insel nachgedacht wurde, nur leider waren nicht alle Eltern und Ehemänner mit einer derart spontanen Aktion einverstanden….
Kunst mit Künstler – Manfred Gipper
Tiermenschen Menschentiere

Die aktuelle Ausstellung in der Alten Feuerwache lockte am 10.9.08 Jungkünstler an. Manfred Gipper war persönlich gekommen, um uns seine derzeitige Ausstellung zu erläutern. Da waren bekannte Motive Eichwaldes schnell gefunden und auch lokalisiert. Aber das eigentliche Bonbon des Nachmittags war eine vergnügliche Collagenwerkstatt, bei der Erdmännchen und -frauchen mit Handtasche, eine Meisenfamilie mit Bubifrisur auf der Suche nach Schokolade, ein sehr menschliches Schwein beim Eisessen oder auch Schimpansen mit Glatze entstanden. Herr Gipper konnte nach einer Weile auch nicht mehr die Schere liegen lassen und die Kinder konnten dem Künstler bei der Arbeit über die Schulter gucken. Es war ein super Nachmittag.
Humboldt Kinderuni – Pippi will Professor werden
Zum ersten Kinderuni-Termin dieses Jahres machten sich am 9.9.08 Jungstudenten auf dem Weg zum ehrwürdigen großen Hörsaal der Humboldt-Universität. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, staunten die Kinder nicht schlecht, Pippi war wirklich leibhaftig erschienen. Da waren die drei Damen vom Nordeuropäischen Institut nur noch halb so interessant.
Dabei hatten die viel zu berichten, so lernten die Kind & Kegler so ganz nebenbei finnisch und schwedisch. Wer da war weiß nun, was yksi, kaksi, kolme heißt. Auch was ö im Schwedischen bedeutet wurde von Pippi höchst persönlich geklärt. Die Literatur der fünf Skandinavischen Länder stand im Vordergrund und so staunten auch die Erwachsen nicht schlecht, dass Nils Holgersson ursprünglich für den Landeskundeunterricht geschrieben wurde und Selma Lagerlöf Lehrerin war.
Pippi hat es sich zum Ende der Vorlesung zunächst noch einmal anders überlegt und möchte doch lieber weiter zur See fahren, der ein oder andere Jungstudenten denkt bereits ernsthaft über eine universitäre Laufbahn nach.
UniLab Adlershof: Physikusse und Optik

Auf ins UniLab hieß es am 4.9.08, der Weg ist nicht weit, zwei S-Bahnstationen von Eichwalde in Adlershof eröffnete sich dennoch eine andere Welt. Die magische Welt der Naturwissenschaft, wie sehr sich das Auge täuschen lässt und wie einfach man selber, beherrscht man die Grundregeln der Spiegelung und Optik, seine Mitmenschen verblüffen kann, wurde den Kind & Keglern an diesem Nachmittag bewusst. So brannten Kerzen trotz Löschwasser weiter und andere Kerzen entzündeten nicht wie erwartet das Papier. Auch schwebende Kerzen waren zu sehen und auch wenn der Eine oder Andere bei der “kleinen Bastelei” am Ende ganz schön ins schwitzen kam, möchten doch alle wieder mit, wenn es im Oktober erneut ins UniLab geht.
MS Wissenschaft – Kind & Kegel an Bord

Erster Schultag und nichts gelernt? Nicht bei Kind & Kegel, wir nutzten den sanften Schulbeginn und fuhren zur MS Wissenschaft, die für vier Tage in Berlin vor Anker liegt. Selbst erklärte Mathemuffel hatten kein Problem sich über 1 1/2 Stunden mit der Mathematik im Alltag zu beschäftigen. Es gab viel zum Ausprobieren und schnell hatten sich alle Kind und Kegler über die große Ausstellung verteilt. Einige rechneten fleißig vor sich hin, um am Ende einen “Kängurupreis” zu bekommen, andere gaben sich dem Vergnügen hin und probierten Mathespiele am DS. Die Welle am Anfang hatte es allen angetan und auch die Mathelotsen, die mit viel Geduld und Sachverstand die unterschiedlichen Angebote begleiteten, kamen gut bei uns an. Und so freuen wir uns schon auf das nächste Jahr, da ankert die MS Wissenschaft wieder in Berliner Gewässern.
1+1=1: Wie war das mit der Lichtgeschwindigkeit?

Zur “Spätveranstaltung” im jüdischen Museum machten sich heute die Kind & Kegler auf. Frau Grimme hatte es uns vom ersten Moment angetan, wie lang braucht Isa (unsere kleinste Masse) für die 90 Stufen im Museum und wer ist wohl die größte Masse? Wie ist das mit dem Licht der Taschenlampe und was passiert, wenn der schnellste Läufer dieses Licht noch trägt? So ganz glauben wir es immer noch nicht, dass es bei der Lichtgeschwindigkeit keine Steigerung mehr gibt und Lichtgeschwindigkeit + 1 = Lichtgeschwindigkeit ergibt. Die Einsteinführung war jedoch Spitze! Wir erfuhren viel über Einstein und seine Zeit, über seine Vorlieben und über seine Abneigung gegen Zahnbürsten, über berühmte Kollegen und den Nobelpreis und so weiter und so weiter. Zum Ende bastelten wir einen Kompass und ein Möbiusband und zogen dann bei strömendem Regen wieder gen Eichwalde, wo einige der Führungsteilnehmer am Abend noch weiter Hochzeit feiern wollten. Auf diesem Wege wünschen wir dem Kind & Kegelpaar, dass zwei der Kind & Kegeler von Kegeln zu Kindern gemacht hat, alles Gute!!!
Wie Zahlen Zeit ausdrücken

Zum jüdischen Museum waren wir am 19.8.08 unterwegs, trotz Ferien waren wir gut ausgebucht als es hieß: Wie Zahlen Zeit ausdrücken. Doch was ist Zeit überhaupt, wann ist ein Gebäude jung oder alt oder wie ist dies bei Menschen, wer von uns ist genauso alt wie der Neubau des Museums und wie viel Stufen hat das Museum? Warum ist der Granatapfel so wichtig und welcher Tag ist heute wirklich? Fragen über Fragen. Die Vielfalt der Zahlen und ihrer Ausdruckmöglichkeiten wurde uns in den zwei Stunden der Führung bewusst – aber waren es wirklich zwei Stunden? Mir kam die Zeit deutlich kürzer vor. Und aus dem Grund fahren wir morgen noch einmal ins jüdische Museum, mal sehen welches jüdische Datum dann ist…. Unser nächstes Thema hat jedenfalls eng mit einem jüdischen Physiker zutun, der Zeit relativ fand.
Mosaikworkshop im Bodemuseum
Das Spiel mit Formen uns Farben

Weniger als 24 Stunden sich seit unserem letzten Museumsbesuch vergangen und dennoch stehen einige unerschrockene Kind & Kegler bereits wieder vor dem S Bahnhof. Heute geht es ins Bodemuseum. Die Plätze waren derart begehrt, dass es bis zu letzt “Tauschaktionen” gab. Nachdem wir erfahren hatten, dass und warum das Bodemuseum Weltkulturerbe ist und wie teuer und aufwendig die Restauration des Museums gewesen ist, ging es mit der Führung los. Wir sahen das größte und das kleinste Mosaik im Museum. Auch erfuhren wir, dass man Jesus immer an diesem komischen Hut -Danke Emilia, ich werde keinen Heiligenschein mehr ansehen können ohne an dich zu denken!- erkennt. Auch das Material eines Mosaik oder wie es seinen Weg von einer Kirche ins Museum schafft war Thema.
In der Werkstatt durfte jedes Kind 6 Steine in ein Mosaik einfügen, dass seit November letzten Jahres als Gemeinschaftsarbeit entsteht. Anschließend trug sich jeder in ein Buch ein und so gehören nun 18 Kind & Kegler zu dem Mosaikkünstlern, die dieses Mosaik entstehen lassen haben. In der Werkstatt durfte sich zum Schluss noch jeder selbst künstlerisch und höchst kreativ beschäftigen. Es entstanden Mosaike mit Buchstaben oder Fischen, mit Sonnen oder schönen Ornamenten, mit tollen Farbübergängen und und und… Die zwei Stunden vergingen wie im Flug und eigentlich ist schade, dass wir morgen nicht einen weiteren Museumstag gebucht haben.
Mit Paul und Karim/Leo durch den Islam
Erster Ferientag: doch von Müdigkeit keine Spur. Am 17.7.08 machten sich 15 muntere Eichwalder und Zeuthener auf den Weg ins Pergamonmuseum. Zum zweiten Mal führte uns Anna Kohler durch den Islam. Heute wurde uns an Leo demonstriert wie ein Turban gebunden wird. Leider war es ziemlich heiß im Museum und so hielt Leo nicht all zu lange durch und so wanderte der Turban weiter zu Dana. Die Pumphose, die Leo trug erinnerte Jost spontan sehr an Frau Fox und so rief er voller Begeisterung: “so eine trägt unsere Kunstlehrerin auch immer.” Wir sahen uns das Alepozimmer an, ein Raum mit wunderschön bemalter Holzvertäfelung, dann ging es weiter zu den unterschiedlichsten Gebetsnischen im Museum. Wir lernten, dass die normalerweise immer richtung Osten ausgerichtet sind. Im Museum haben die das nicht so ganz hinbekommen und so nahmen wir einen Kompass zur Hand, um zu schauen in welcher Richtung sich die Muslime beim Gebet verneigen. Auch die Gebetsketten und die Bedeutung der Perlen sind nun nicht länger ein Buch mit sieben Siegeln. Was es mit Mekka und dem schwarzen Stein oder mit dem Ramadan auf sich hat oder wieso es sogar Teppiche mit eingebautem Kompass gibt wissen wir nun ebenfalls. Es war schon wieder toll und einige von uns gehen morgen schon wieder ins Museum….
Sommerfest bei Elfen und Trollen
Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche hatte Kind & Kegel am 09.07.08 ein Angebot für die jüngeren Kinder. Heute wurde zum Sommerfest in der Alten Feuerwache geladen, zu Gast waren neben den jungen Zuhörern und ihren erwachsenen Begleitern Elfen, Trolle und andere zauberhafte Wesen. So hörte man die Trolle bis auf die Bahnhofstraße “Krach” machen und die Elfen gerieten in einen wahren Singwettstreit in der Elfensprache. Ohne die “grünen Jungens” in der ersten Reihe wäre ein solcher Wettstreit nicht möglich gewesen. Die drei Damen vom “Trio Infernale” waren jedenfalls schwer begeistert über die Melodiefestigkeit der Festteilnehmer. Zum Ende der Veranstaltung wurde wie immer ein Instrument gebastelt und bei einem weiteren gemeinsamen Lied ausprobiert. Was für uns Neuland war – das Publikum hatte derart viel Spaß am gemeinsamen Singen, dass wir noch zwei Lieder als gemeinsame Zugabe wiederholen durften.
Mit dem Zauberkamel im Pergamonmuseum
Eine neue Museumsgeneration ging am 08.07.08 mit Kind & Kegel auf KulTour. 14 putzmuntere Kinder machten sich auf den Weg zum Pergamonmuseum, um vor dem großen Wüstenschloss dem Märchen vom Zauberkamel zu lauschen. Auch die Führung im Vorderasiatischen Teil des Museums kam bei unseren jüngeren Museumsbesuchern gut an. Skeptisch blieb man, als die Museumspädagogin vor einem Bild behauptete, der abgebildete Schah sei 200 Jahre alt; die Wortmeldung: “So alt wird doch kein Mensch”, ließ nicht lange auf sich warten. Fest stand nach dem Nachmittag, Kind & Kegel fährt gerne wieder mit Kindern ab 6 Jahren ins Museum. Und die Teilnehmer haben sich teilweise bereits für die nächste Museumstour am kommenden Donnerstag eingetragen.
Impressions of Indonesia
Am 05.07.08 war es endlich so weit, unsere erste Veranstaltung von Jugendlichen für Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene fand in der Alten Feuerwache statt. Vor vollem Haus präsentierte Johannes Ordziniak in bewährter Qualität ein kombiniertes Diashow-Konzert. Er ließ die Zuschauer an seinem einjährigen Aufenthalt in Indonesien teilhaben und so mancher kam sich am Ende des Abends fast so vor, als sei er selber da gewesen. Danke Johannes.
KnirpsKino – Karter Sorbas
Auf erklärten Wunsch der Kitas lief am 1.7.08 zum ersten Mal das KnirpsKino. Gezeigt wurde ein spannender Film, der im Vorfeld von einer altersgerechten Jury Probe gesehen wurde. Dana (7) meinte: ohne zu Beginn zu erzählen, dass es ein Happy End gebe, sei der Film eindeutig zu spannend für die jungen Kinogänger. Immerhin spielten ziemlich fiese Ratten mit, die den Katzen das Ziehkind des Karter Sorbas – eine kleine Möwe – abluchsen wollen.
Zum Schluss geht jedoch, wie bereits erwähnt alles gut aus und so schmeckte den jungen Kinogängern das Eis zum Ende der Vorstellung auch wieder. Mit über 60 Kindern war das KnirpsKino jedenfalls ein voller Erfolg und es gibt im Spätherbst sicher eine Neuauflage. Dann kommen vielleicht die Findusabenteuer ins KnirpsKino.
Fußballhelden 08
Zum finalen Schlag des Monats Juni holte Kind & Kegel gemeinsam mit SV Schmöckwitz-Eichwalde aus. Am 28.6.08 starte zum dritten Mal die Fußballheldensuche. Dieses Mal waren wir Gast bei Schmöckwitz-Eichwalde, die am gleichen Tag auch ihren Tag der offenen Tür begingen.
Nun schon Tradition für die Eichwalder Kinder im Grundschulalter, waren in diesem Jahr 17 Mannschaften gemeldet. Zu Beginn des Turniers durften die Mannschaften EM-Länder ziehen und so wurde die EM auf dem international anerkannten Grün von Schmöcke neu ausgetragen. Schnell identifizierten sich die Kinder mit ihren Ländern und so hatte der eine oder andere Schiedsrichter Schwierigkeiten die Spielergebnisse einzutragen, da die Spieler ihnen konsequent nur ihr Land nicht aber ihre Klasse nannten. Zum ersten Mal kam es auch zu klassenübergreifenden Mannschaften.
Und selbst die Kitakinder waren diesesmal mit von der Partie. Der Hauptpreis war wie in jedem Jahr neben der Goldmedaille ein Fußballhelden-T-Shirt. Einige Spieler traten in den Sieger-T-Shirts des letzten Jahres an. Aber auch die zweiten, dritten und vierten einer Altersklasse bekamen noch tolle Preise. Medaillen gab es für jeden Mitspieler.
Unser Stand war trotz feuchter Attacken von oben immer umlagert und Karen kann sicher für eine Weile keine Waffeln mehr riechen. Allen Betreuern des Standes sei hier nochmals gedankt.
Besonders beeindruckt haben uns aber neben den Spielern die B-Jugend von Schmöcke, die nicht nur die Schiedsrichter stellte, sondern auch noch Torwandschießen und Hindernisparkur betreuten.
In diesem Jahr gewannen in der Kita-Wertung Schweden oder die Kleinen Fische. 1.-2. Klasse Russland mit einer gemischten Mannschaft der 2. Klassen. Bei den 3.-4. Klassen gewann Griechenland mit der 3a und bei den 5.-6. Klassen Italien mit der LuBK-Klasse des Gymnasiums. Aber eins steht fest, im Geiste sind alle Mitspieler Fußballhelden!! Und so sind wir gespannt auf die Fußballhelden 09.
KinderKino – Tsatski oder Tintenfische und erste Küsse
Am Freitag, den 27.6.08 öffnete das Kinderkino in der alten Feuerwache wieder ihre Türen. Dieses Mal gab es Tsatski oder Tintenfische und erste Küsse. Zum ersten Mal mit verbesserter Tontechnik und so kamen sich die 35 Kinder wirklich wie im Kino vor. Popcorn und Getränk waren wie immer im Eintritt enthalten. Der Film war auch nett und so bleibt uns nur zu fragen, wann läuft der zweite Teil von Tastsiki, dem Jungen, der verzweifelt gerne seinen Vater kennen lernen möchte, der aber nichts von ihm weiß und im fernen Griechenland lebt. Und von dem netten blonden Mädchen, das Tsatsiki so gut gefällt, für das er sogar jede Menge Gel ins Haar knallt um auf der Geburtstagsparty gut anzukommen. Von der Mutter, die zwar immer die falschen Freunde hat, für Tsatski aber jeden Streit auf sich nimmt und von dem netten Polizisten… oder spielen die alle im zweiten Teil gar nicht mehr mit? Fortsetzung folgt…..
Die klügste Nacht mit Kind & Kegel

Zur klügsten Nacht des Jahres hatten die Universitäten Berlins geladen und Kind & Kegel war als Partner der HU dabei. Am Motorenhähenprüfstand konnten Kinder ab 5 Jahren mit den Klassenkisten zum Thema Schwimmen und Sinken experimentieren. Angeleitet und betreut wurden die jüngsten Gäste der langen Nacht der Wissenschaft von Kindern und Jugendlichen unseres Vereins. Diese hatten sich im Vorfeld intensiv mit den Experimenten beschäftigt und erklärten wie die Profis. So hörten wir auch von Erwachsenen Säze wie: “Prima hier versteht man endlich mal was” oder “das kannst du Montag mal deiner Vorschulsteffi erzählen” etwa 200 Kinder ließen sich im Laufe des Abends so von der Naturwissenschaft gefangen nehmen.
Gefangen war auch Jochen Keutel, denn während sich die Jugend des Vereins um die Wissenschaftsvermittlung kümmerte, standen die Senioren am Getränkestand und hinterm Grill, um die Vereinskasse etwas aufzubessern und zum Teil die Big Band mitzufinanzieren, die für musikalische Unterhaltung sorgte. Nachdem am letzten Wochenende das Kuchenverdienstkreuz an Frau Moch ging, wird die Ehrengrillwurstnadel an Jochen Keutel gehen, der ohne Pause bis in die Nacht einen Grillmarathon absolvierte.
Für uns steht fest, wenn die Uni nochmals fragt, wir sind wieder dabei, den acht unerschrockenen Kind & Keglern, die die Betreuung der Experimente übernommen haben, an diese Stelle nochmals herzlichen Dank – die Bescheinigung der Uni folgt.
Rosenfest Eichwalde 2008

Bei super Wetter war Kind & Kegel am Samstag, den 7.6.08 beim Rosenfest dabei. Frau Moch war bereits am Freitag dem Backwahn verfallen und bekam für das umfangreiche Resultat das Kuchenverdienstkreuz verliehen, aber auch andere Eichwalder Backöfen waren im Vorfeld heißgelaufen. Hier ein ausdrückliches Dankeschön an alle Spender!!!
Auch war der Stand während der ganzen Zeit gut durch viele freiwillige Helfer betreut. Ich kann nur sagen, so macht Vereinsarbeit Spaß, auch euch allen herzlichen Dank!!!
Neben dem Kaffee- und Kuchengeschäft konnten bei uns viele kostenfreie Angebote rund um die Mathematik genutzt werden, dies kam vor allem in den Nachmittagsstunden, als viele Kinderportmonees durch das Rosenfest schon arg strapaziert waren, gut an. So bekamen Isepill und Sigi, zwei nigelnagelneue Steiftiere, die wir von dem Berliner Kinderbekleidungsgeschäft Kinderland gestiftet bekamen, ein neues Zuhause. Jeder Eichwalder durfte dafür einen Tipp abgeben, wie viel Styroporkugeln in ein 3 l-Bierglas passen. Die Sieger des Schätzwettbewerbs waren erstaunlich nah dran.
Darüber hinaus konnten mathematische Spiele mit Suchtpotenzial bei uns gespielt oder gebastelt werden. Viele junge Eichwalder nahmen sich die Zeit sieben Sechsecke auszumalen, um eines der Spiele mit nach Hause zu nehmen. Nachdem sich schon mehrere Erwachsene und ältere Kinder bei diesem Legespiel verausgabt hatten, ohne der Lösung näher zu kommen, sorgte die fünfjährige Helene Eyrich für begeisterte Irritation. Sie löste so ganz nebenbei mit viel innerer Ruhe und konsequentem Dranbleiben diese harte Nuss. Prima Helene, du hast uns alle verblüfft!!!
Kunst mit Künstler – Fotoausstellung Eichwalde
Seit Freitag wissen wir, wie viele Menschen zu einer Ausstellungseröffnung in die Alte Feuerwache passen. So voll war das Haus noch nie zu so einem Anlass. “Schuld” war Burkhard Fritz, in Eichwalde gleichermaßen bekannt wie beliebt. Seine Fotoausstellung Eichwalder Impressionen lockte auch uns. Herr Fritz konnte nicht nur viel zu den Bildern erzählen, ins Staunen kamen wir, als wir hörten, dass der Eichwalder Indianer nur abends etwa von 20.05 bis 20.10 Uhr Sonne bekommt. Auch die vielen kleinen Details, die auf den Fotos ganz groß heraus kamen, hatten es uns angetan. So verging die Stunde mit Burkhard wie im Flug. Und nun sind die Kinder Eichwaldes gefragt, selber auf die Fotojagd zu gehen. Gesucht werden noch unbekannte Motive, die auf euerem Foto ganz groß rauskommen. Jedes teilnehmende Kind, das uns bis zum Beginn der Sommerferien eine Detailaufnahme liefert, die nicht in der Feuerwache zu sehen ist, bekommt einen kleinen Preis. Also zückt die Fotoapparate und geht auf die Pirsch. Vielleicht habt ihr ja anschließend auch die “Eichwalde Macke.”
Hoffmanns Erzählungen zu Matthias Grünewald
Endlich gab es mal wieder eine Führung mit Herrn Hoffmann bei Kind & Kegel. Am 28.5. konnten wir uns im Kupferstichkabinett eine Ausstellung von Zeichnungen des berühmten Renaissance Malers Matthias Grünewald ansehen. Nur hieß der leider gar nicht so, es ist schon komisch, da denkt sich 1675 ein Kunstkenner einen Namen aus und die ganze Welt übernimmt ihn.
Vermutlich hieß Matthias Grünewald in Wirklichkeit Mathias Gothart – Nithart. Sicher ist aber, dass er einer der größten Künstler seiner Zeit war und dass eine Ausstellung wie diese sicher nicht so schnell wieder möglich wird, zuviel unterschiedliche Museen mussten hierfür ihren Safe öffnen. Die Zeichnungen sind so empfindlich, dass sie normalerweise immer unter Verschluss sind. Wir sahen Vorzeichnungen, die oft von Menschen aus späteren Jahrhunderten zu “Collagen” zusammen geklebt worden waren oder aus denen sich Sammler die “schönsten Stellen” raus geschnitten hatten.
Auch erfuhren wir woher der Ausdruck “grauer Alltag” kommt. Alles in allem sicher auf den ersten Blick nicht so imposant wie Rembrandt oder die Franzosen aber wir waren froh wieder dabei gewesen zu sein, bei Hoffmanns Erzählungen zu Matthias Grünewald. Und als Info für die Wiederholungstäter, es gib im Jahr der Mathematik noch eine Hoffmanns Erzählung zum Golden Schnitt im Bildaufbau und zur Architektur in der Kunst.
Musikalische Weltreise mit dem Alphabet
Nach monatelanger Planung war es am 25.5. endlich so weit, das erste Kinderkonzert für junge Künstler war zu hören. Durch das Programm führten Maja und Aaron, die eine alphabetische Weltreise präsentierten. Und dann erklangen bei den jeweiligen Ländern Volksweisen und selbst komponierte Stücke. Frère Jaques mit Publikum war beispielsweise zu hören, als das Alphabet in Frankreich landete. Ebenso wenig fehlte Bald gras ich am Neckar in Deutschland und Greensleaves in England. Aber auch Musik aus fernen Ländern, Australien, China und Russland war zu hören. Besonderer Dank gebührt Birgit Liedtke, die die Hauptregie hatte. Sicher müssten hier eigentlich nun auch die 20 jungen Künstler namentlich genannt werden, doch ich denke dies führt zu weit und so kann ich nur jedem empfehlen, beim nächsten Konzert dieser Art entweder selber mitzumusizieren oder das Publikum zu bereichern – es lohnt sich! Kind & Kegel hatte jedenfalls viel Freude an diesem Debüt und hofft, dass es noch viele musikalische Reisen mit den “jungen Symphonikern Eichwaldes” gibt.
Märchenabend in der Jurte
Und noch einmal machte sich Kind & Kegel auf in das Land der Märchen. Diesmal erzühlte der dänische Märchenerzähler Hendrik Andersen Geschichten von seinem Landsmann und Namensvetter Hans Christian Andersen. Obwohl die Märchen diesmal ganz schön gruselig waren, ging die Zeit am Feuer viel zu schnell vorbei und die Eierkuchen in der Pause waren viel zu schnell aufgegessen. Es war wieder sehr schön und wir müssen auf jeden Fall wiederkommen. Auch als Familienausflug oder als besonderer Kindergeburtstag ein tolles Event.
Alles ist Zahl – geometrische Basteleien in 3D
Am 7.5.08 waren 3D-”Basteleien” Thema unserer Alles ist Zahl-Reihe. So ganz nebenbei konnte man erfahren, dass der Somawürfel in einer langweiligen Vorlesung des Nobelpreisträgers Heisenberg entstand. Bei uns war es an diesem Nachmittag niemandem langweilig. Neben Somawürfel und Kugelpyramide konnte für “faltfreudige” ein Tetraederring gebastelt werden. Wie ein Tetraeder in die Kiste passt und was ein Tetraeder überhaupt ist, wissen nun auch alle Teilnehmer der Veranstaltung. Und so freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Veranstaltung zum Jahr der Mathematik.
Bilderbuchkino “Der wunderbarste Platz auf der Welt”
Damit keine Eichwalder Kita traurig sein muss, gab es heute eine weitere Aufführung des beliebten Bilderbuchkinos. Dieses Mal waren Jonas Wal und die Pinoccio Kinder in der Feuerwache. Da wurde wieder mitgesungen, mitgefiebert und mitgezittert. Wir lieben das Buch mittlerweile so sehr, dass wir überlegen, wem wir es nun noch vorlesen können.
Embassy cup Teamauslosung
Auf Einladung des türkischen Botschafters waren wir am Dienstag, dem 6.5.08 als Gäste bei der Auslosung der Gruppen des Fußballturniers der Botschaften dabei. Die Kind & Kegeler tippten fleißig mit und Collin sorgte für Irritation, da er zweimal hintereinander einen richtigen Tipp abgab. So spielen nun am 16.6. und 17.6. die Botschaftsmanschaften vom Iran gegen die USA und Russland, die Schweiz und Österreich stellen ein gemeinsames Team und es gibt sogar eine Frauenmanschaft auf der Warteliste. Beim anschließenden Buffet sammelten unsere Kinder fleißig Unterschriften auf dem Ball, den jeder von uns geschenkt bekam. Dies gefiel dem Botschafter von Peru so sehr, dass er sich bei Maja und Natalie den Stift borgte und auch Unterschriften sammelte. Als nächstes steht ein türkisches Frühstück an und auch zu den Botschaften von Peru und den USA bauten die Kinder intensive Kontakte auf, die von Kind & Kegel sicher noch intensiviert werden. Es war schon ein toller Abend.
Kinderkino: Katja und der Falke
Ein Film, der ohne Worte mehr sagt, als viele mit Worten. Katja rettet einen jungen Falken vor einem Unwetter und sucht Schutz auf einem LKW. Dumm nur, dass der sie über Nacht bis nach Italien bringt. Hier beginnt eine vergnügliche Jagd, Katja findet Freunde, die ihr helfen ihnren Falken aus den Fängen eines windigen Schuhmachers freizukaufen. Das nötige Geld will allerdings erst einmal verdient sein. Inzwischen kauft ein Restaurantbesitzer den Falken, wäre ja nicht so schlimm, wenn er ihn nicht ausstopfen wollte. Ein Film mit viel Situationskomik und ohne lange schnelle Dialoge. Einfach prima, fanden übrigens auch die Kinobesucher des Nachmittags, der Film kam bei jung und alt (Eltern) gleichermaßen gut an.
Flohmarkt rund um die ev. Kirche
Zum ersten Geburtstag von Kind & Kegel schien die Sonne vom Himmel und rund um die Kirche hatten sich viele Stände im Namen von Kind & Kegel versammelt. Bei Kaffee und Kuchen konnte man manch interessantes Gespräch führen, nachdem die Schnäppchen auf dem Flohmarkt gesichert waren. Alles in allem wird es nicht unser letzter Flohmarkt in Kooperation mit der ev. Kirchengemeinde sein. Der nächste ist schon geplant und wird am 20.9. 2008 wider rund um die Kirche stattfinden.
Tag des Buches: Shakespeare und seine Zeit
Nun sollten die Großen auch ihren Tag des Buches haben und was lag näher, als ihn William Shakespeare zu widmen. Heute vor 444 Jahren soll er geboren sein. Sicher ist man sich nicht wie bei so vielen Dingen in seinem Leben. Man weiß, dass ein William Shakespeare jung geheiratet hat und seine Frau und die drei Kinder verlassen musste, da er auf der Flucht war. 7 Jahre fehlen, in denen nirgendwo ein William Shakespeare auftaucht. Aber dann findet man in London wieder ein Spur, ein Mann, der sich vom Pferdehalter bis zum Stückeschreiber, Schauspieler, Intendant und Theaterbesitzer hochgearbeitet hat. Der Vielschreiber überhaupt. Heute gilt er, obwohl fast 400 Jahre tot, als meist verfilmter Drehbuchautor. Sicher ist, er hat seiner Tochter Susanne sein Vermögen vermacht, wie er gelebt hat bleibt Spekulation, seine Stücke sind eine einzige Illusion.
Er lebte zurzeit Elisabeth I und Jakob I. Ja, Elisabeth war die Tochter von diesem Dicken, wie Marie so schön sagt. Heinrich der VIII und seine sechs Frauen,
