Chronik 2007

2. Grünauer Silvesterlauf

Als guten Vorsatz fürs nächste Jahr nehmen wir mit: der nächste Grünauer Silvesterlauf wird von Kind & Kegel massiv mitorganisiert, es soll einen Kinderlauf geben, bei dem jeder Teilnehmer unter 16 Jahren eine Medalie und eine Urkunde bekommt. Frei nach der Devise -Mitmachen zählt. Also fangt mit dem Training an! Dank sei hier den jungen Läufern und Organisatoren des 2. Grünauer Silvesterlaufs gesagt, sie haben uns motiviert im Jahr 2008 richtig einzusteigen.

Also Collin, Robin und Tamino auf Wiedersehen am 31.12.08 in Karolinenhof und herzlichen Glückwunsch an Robin der mit 30:04.8 den 2. Platz der Jugendlichen über 5 km belegte und an Tamino, der mit 31:44.2 einen tollen 3. Platz einnahm.

Im Orbitall durchs All

Okay, dass Wetter war nichts für Sternengucker an jenem 50. Dienstag des Jahres 2007 im Orbitall der Galaxi FEZ/K&K. Ja, die Weisen wären bei dem Wetter sicher vom Weg abgekommen und hätten das Christkind nicht in Bethlehem gesucht, aber wir erhielten Dank Herrn Köhler und dem Orbitall des FEZ ein Weihnachtsgeschenk vorab.

Die Veranstaltung war einfach super, als Jungastronauten auf dem Laufband konnte man die Muskulatur schon einmal für die weite Reise bis zum Mars trainieren. Der “Schleudersitz” fand ebenfalls großen Anklang. Herr Köhler, der Marsspezialist schlechthin, hat uns dann mit dem Marsfieber angesteckt, wir können nur davor warnen, es ist hochansteckend und lässt den einen oder anderen von uns seit dem nicht mehr los. Abends zählen wir nun Marsmännchen statt Schafen und bei klarem Wetter wandert der Blick unablässig zum Himmel.

Weihnachtsmann und Co

Die Geschenkewerkstatt in der “Alten Feuerwache” lief am 27.11.07 auf Hochtouren. Es entstanden Glasteelichthalter und individuell gestaltete Kerzen. Auch Holzwichtel – einige Kinder ließen ganze Wichtelfamilien entstehen- gehörten ins Angebot. Last but not least gab es noch kleine Kochlöffel- Weihnachtsmänner und so gingen die Bastelkinder an diesem Abend mit einem ganzen Arm voller Geschenke nach Hause. Selbst für die Verpackung war gesorgt, schließlich mussten die Geschenke zu Hause an neugiereigen Eltern und Geschwistern vorbei geschmuggelt werden, denn bis Weihnachten sind es noch vier Wochen….

Malern auf der Spur

waren wir am 23.11.07. Diesesmal führte uns Herr Hoffmann durch die Sonderausstellung “geröntgte Bilder”. Hier hing jeweils das Orginal mit den entsprechenden Röngenaufnahmen, diese Untersuchungmethode für Bilder ist fast so alt wie das Röntgen selber. Auf diese Art kann man sehen, ob der Künstler seine Bilder nochmal überarbeitet hat. Ein nicht überarbeitetes Bild, so erfuhren wir, ist oft ein Zeichen dafür, dass es sich um eine Replik handelt. Ein solches Bild schauten wir uns später auch in der Sammlung der Gemäldegalerie an. “Die Auffindung des Sebastian” von Georges de laTour. Das gleiche Bild gibt es nochmal in Paris, allerdings mit Unterzeichnungen, für den Fachmann ist so klar- in Berlin hängt die Replik, Paris hat das zuerst entstandene Bild.

Eine andere Untersuchungsmethode ist die Neutronenauto- radiographie, bei ihr werden die Bilder über längere Zeit radioaktiv bestrahlt, anschließend kann man, je nachdem wann der Film gezogen worden ist, Rückschlüsse auf Unterzeichnungen ziehen.

Auf die Frage, ob solche Repros nicht Fälschungen seien und ob die Künstler denn gar keine Möglichkeit gehabt hätten ihre Kunst zu schützen, zeigte uns Herr Hoffmann einen Claude Lorrain, der hat von jedem seiner Bilder eine Zeichung in das “Buch der Wahrheit” gezeichnet. Alle Bilder, die aussehen wie seine, aber nicht in dem Buch sind, sind also nicht von ihm.

Die 1 1/2 Std. vergingen wieder wie im Flug und wir freuen uns schon, wenn Herr Hoffmann im Februar aus Amerika zurück ist, dann geht es weiter in der Gemäldegalerie.

100 Jahre Astrid Lindgren

Der 100. Geburtstag von Astrid Lindgren war ein schöner Anlass für Kind & Kegel, einen ganzen Tag in der “Alten Feuerwache” für die Kinder Eichwaldes zu gestalten. Wir haben geladen und weit über 120 Kinder sind gekommen, um mit Pippi, Kalle, Michel und all den anderen Helden von Astrid Lindgren zu feiern.

Der Tag begann früh für die Helden von Kind & Kegel, die Klasse 1b rückte bereits um 8.15 Uhr an. Neben Bilderbuchkino und kurzem Lebenslauf von Astrid Lindgren wurde gesungen und geraten, bis es zum eigenen Gestalten überging. Jedes Kind konnte eine Pippipuppe oder einen kleinen Onkel basteln. Zum Abschluss gab es noch einen Button und schon stand die Kita vor der Tür.

So gaben sich an diesem Tag die Kinder des Ortes im wahrsten Sinne des Wortes die Klinke in die Hand. Nach der Kita folgte nochmals eine erste Klasse und am Nachmittag fanden sich die Großen zur Kalle Blomquist Rallye ein. Die dauerte dann doch länger als erwartet und führte durch den ganzen Ort. Am Ende wußten die Kinder, was das schwedische Wort Pippi wirklich bedeutet oder wer mit zum Donnerdrummel flucht und vieles mehr.

Alles in allem waren die Macher des Tages am Abend zwar erschöpft aber glücklich und zufrieden und so schauen wir bereits verhalten in den Kalender, wann sich der nächste große Geburtstag jährt.

Hexen hexten

am 11.11.07 um 11.11 Uhr durch die Alte Feuerwache. Da war die Hexe Gruselfax, die offensichtlich noch nie etwas von den vier Jahreszeiten gehört hatte. Der Zauber Korinthe war dabei, aber auch die alte Moorhexe. Das Zaubereinmaleins von Goethe kannte nicht nur unsere Oberhexe Birgit – nein auch eine Junghexe aus dem Publikum hatte diesen wichtigen Text im Leben einer jeden Hexe bereits auswendig gelernt und konnte so spontan unsere Hexe in “Festanstellung” unterstützen. Wie der Knoten nun wirklich beim Seiltrick aus dem Seil gezaubert wird, habe ich nicht verstanden, nur das es funktioniert kann ich bezeugen und auch, dass das Finster finster finster im Kanon schön schaurig geklungen hat. Wie immer durfte die Bastelei nicht fehlen, diesemal entstand eine Schnurrkatze, denn ohne Katze geht keine anständige Hexe aus dem Haus. Und so verließen über 30 jängere und ältere Hexen und Zauberer die Alte Feuerwache, bewaffnet mit einem leuchten Zauberstab und in Begleitung ihrer Schnurrkatzen. Bis alle Schnurrkatzen wirklich schnurren wir allerdings noch ein wenig Zeit vergehen, dazu braucht es viel Übung und den ein oder anderen Zauberspruch.

“Rubens war der Gott,”

mit diesen Worten des Impressionisten Delacroix knüpfte Herr Hoffmann am 31.10.07 die Verbindung zu unserer letzen Kunstführung von Kind & Kegel, die bekanntlich den schönen Franzosen gewidmet war. Heute ging es um die Frage, wer waren die Vorbilder der Impressionisten? Diese Frage konnte den 16 Kindern und Jugendlichen klar beantwortet werden; Peter Paul Rubens, einer der genialsten Künstler überhaupt, hat alle Impressionisten gleichermaßen begeistert.

Warum die barocken Künstler auch Landschaften in ihren Ateliers malten, während die Impressionisten raus in die Natur gingen und was die Erfindung der Tube mit dieser Entwicklung zu tun hatte, war ein weiterer Punkt der Führung.

Dann ging es zu Canaletto und seinen Stadtansichten von Venedig, wieder verbunden mit der Frage, wie sahen die impressionistischen Stadtansichten im Vergleich dazu aus. Nebenbei erfuhren wir, dass Sigmund Streit, ein ehemaliger Schüler der Berliner Schule Graues Kloster, vier der Stadtansichten für seine ehemalige Schule malen ließ und diese auch bis zum Beginn des 20. Jh. im Lehrerzimmer hingen.

Ja, und dann brachte uns Isa mit ihren umfangreichen Kenntnissen der griechischen Mythologie auf Abwege. Denn links und rechts der “Alpen”, so wird die große Halle bei Insidern genannt, da links die Künstler südlich der Alpen und rechts die Künstler nordlich der Alpen zu finden sind, gab es Bilder zur Mythologie.

Ob uns nun Hephaistos mit seinem Netz, Venus durch ihre Schönheit, Eros mit den Pfeilen oder gar das Haupt der Medusa gefangen nahm, können wir nicht mit Bestimmtheit sagen. Sicher war es aber vor allem wieder Herr Hoffmann, dessen unbeschreibliches Wissen und seine einnehmende Art für Kunst zu begeistern, die uns über 1 1/2 Stunden in ihren Bann zog. Dank an dieser Stelle vor allem an ihn. Übrigens die nächste Aktion mit Herrn Hoffmann ist schon für November in Planung.

Komm, wir wollen Laternen basteln

Am 23.10.07 war einwandfrei Laternenbastelwetter. So kamen 10 kleiner und größere Kinder zusammen, um Wachslaternen zu basteln. Da entstanden Kunstwerke in unterschiedlichsten Farben. Nebenbei konnten die Kinder erfahren, dass Wachsmalkreide wirklich aus Wachs besteht und bei Hitze wunderbar schmilzt und verläuft. Nach getaner Bastelarbeit wurden Laternlieder gesungen. Und so zogen bei Einbruch der Dunkelheit Laternenkinder durch Eichwalde, ein Liedheft mit alten und neuen Laternenliedern und ein Weihnachtsgeschenk gehörten ebenfalls zur “Ausbeute” des Nachmittags. Da kam bei den Erwachsenen schnell die Frage auf: Könnt ihr nicht vor Weihnachten nochmal mit den Kindern basteln. Wir werden sehen!

Mikroskopieren

mikroskopieren

Ebenfalls am Dienstag, den 23.10.07 hat sich eine Kindergruppe von Kind & Kegel auf den Weg ins FEZ gemacht. Angeregt durch die tolle Kinderuniveranstaltung über den Wasserfloh wollten wir selber am Mikroskop stehen. Wasserproben aus den umliegenden Seen erwiesen sich als nicht “bevölkert” genug und so wurde im FEZ der Käscher rausgeholt und das Biotop bearbeitet. Und siehe da, die Wasserflöhe und Mückenlarven waren nun wirklich zu sehen.

Wie ein Mikroskop funktioniert und wie damit gearbeitet wird, war anschließend jedem der 9 Kinder klar. Ein super Nachmittag, zumal eins der Kinder auch noch eine passende Hausaufgabe erledigen konnte und direkt vor Ort erklärt bekam, wie eine mikroskopische Zeichnung erstellt wird. Im Anschluß nutzten die Kinder die “Einkaufsmöglichkeiten” im FEZ und so nahm der eine oder andere noch eine schöne Blume – selbstverständlich selbstgezogen aus dem Ökoanbau – mit nach Hause.

“Europa – deine Zukunft – deine Chance”

war Thema des diesjährigen europaweit ausgeschriebenen Spiele- erfinderwettbewerbs unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Herrn Prof. Dr. Böhmer.

Nachwuchspreise gab es in unterschiedlichen Spielekategorien. Preisträger aus vier Nationen waren am 12.10.07 zur Leizpger Messe geladen.

PreisverleihungFür uns war es Ehre genug dabei zu sein, aber das wir einen der zweiten Plätze belegen durften, erfüllt Kind & Kegel doch mit großem Stolz, zumal die anderen Preisträger deutlich älter waren als Nina Keutel, Isa Moch, Maja Moch, Janek Schmidt, Nathalie Schmidt, Collin Winter und Malin Winter.

Die Sieben hatten mit Barbara Winter gemeinsam die Spielidee entwickelt und umgesetzt. Der Prototyp wurde auf Spielbarkeit geprüft und nach mehreren Verbesserungen eingereicht. So entstand ein Spiel, in dem man nicht nur viel über europäische Städte lernen kann, sondern auch so eins, bei dem es bis zur letzten Minute spannend bleibt – denn Sieger ist, wer am meisten verdient hat und das muss nicht unbedingt der Schnellste sein. Manchmal zahlt es sich aus, noch ein wenig Zeit in seine Berufsausbildung zu investieren.

Herr Pohle, Vorsitzender von der Fachgruppe Spiel, forderte uns auf, das Spiel unbedingt nochmal bei ihm einzureichen, vielleicht könnte man mit ein paar Verbesserungsvorschlägen sogar einen Verleger für “Top Job” finden. Zunächst ist unser Spiel auf dem Weg ins Europaparlament nach Brüssel, wo es ausgestellt wird.

Kind & Kegel denkt über die Herstellung von “Top Job” in einer kleinen Auflage für den Eichwalder Weihnachtsmarkt nach. Man darf also gespannt sein ob es den Weg bis auf den Gabentisch findet. Nochmals HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH DEN GEWINNERN – wir sind stolz auf Euch!!!!

5x schlau mit Kind & Kegel und der Humboldtuni

fiel dem Bahnstreik am 12.10.07 zum Opfer. Zu Fuß ist es einfach zu weit in die Stadt. Das gleich gilt für

Amoklauf mein Kinderspiel

auch unsere kleine aber feine Jugendtheatergruppe konnte nicht zum Theater an der Parkaue gelangen, der Termin wird sobald wie möglich nachgeholt.

4x schlau mit Kind & Kegel und der Humboldtuni

Am 4.10.07 begaben sich die Jungstudenten von Kind &Kegel mit vielen anderen interessierten Kinder auf eine Reise ins Gehirn. Wie wichtig ein Fahrradhelm bei einem Sturz seinen kann war allen klar, nachdem sie das arme Puppenkind, was ohne Helm gefahren war, betrachtet hatten. An dieser Puppe demontrierte Prof. Schmitz von der Charité auch wie Hirnverletzungen behandelt werden. Darüberhinaus wurden den Kindern unterschiedliche Hirnerkrankungen, wie Epelepsie oder Parkison vorgestellt.

Und wie schlimm es ist, wenn jemand sein Kurzzeitgedächtnis verliert,da er dann nie wieder etwas Neues lernen kann wurde den Kinder ebenfalls an einem Beispiel deutlich gemacht. Alles in Allem wieder eine runde Veranstaltung, in der viel wissenswertes an die Kinder und begleitenden Eltern von Kind & Kegel vermittelt wurde.

3x schlau mit Kind & Kegel und der Humboldtuni

Am 27.09.07 kamen im großen Hörsaal die kleinsten Lebewesen ganz groß raus. Mikroskopieren war angesagt. Was liegt näher, als den Quell allen Lebens – das Wasser – unter die Lupe zu nehmen.

Doch bevor alles begann wurde Willi, das Hefehandschuhmonster gebaut. Also ehrlich, es sah ziemlich langweilig aus, da waren die Pantoffeltierchen schon spannender, und als die ersten Süßwasserpolypen auf Wasserflohfang gingen, war allen klar, in dieser Vorlesung geht es um Leben oder Tod. Den Abschluss machte ein wahrer Riese unter den Kleinstlebewesen, eine Teichschlange, ganze 10 mm lang.

Dr. Coleman und Dr. Neuhaus waren ein gut eingespieltes Team, die wirklich jeden unser Gruppe fürs Mikroskopieren begeistern konnten. Und so werden wir am 23.10.07 ins FEZ fahren, um selber am Mikroskop zu stehen. Da werden wir vergleichen, ob der Teich von Keutels genau so viele Kleinstlebewesen beherbergt wie der Zeuthener See. Wasserproben aus Hausteichen werden noch gerne angenommen.

Zum Schluss, man soll es nicht glauben, entwickelte sich das Hefehandschuhmonster auch noch zu dem, was es von Anfang an sein sollte, ein “Winkaugust”, der alle Jungstudenten verabschiedete.

Kunst mit Künstlerin

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Ja, auch am 21.9.07 waren die Kinder bei Kind & Kegel aktiv und kreativ. Die aktuelle Ausstellung in der Alten Feuerwache war Ziel des Nachmittags. Und wir hatten Glück, Frau Harder, die Künstlerin persönlich, hat uns durch die Ausstellung geführt. Da konnte man plötzlich Blumen unter blauen Kreisen erkennen. Frau Harder hat ihr eigenes Bild einfach übermalt. Auf anderen Bildern konnten wir noch erkennen, dass sie auf einem geschliffenen Stein gemalt worden sind. Es war toll, so viele Ideen und dann durften die Kinder auch noch selber kreativ werden. Anderes Format und anderes Material als gewohnt brachte auch gleich andere Kreativität. So entstanden viele runde Bilder, die viele Eichwalder Wände zieren werden – von Künstlerhand.

2 x schlau mit Kind & Kegel und der Humboldtuni

Nachdem zur ersten Kinderuni unser “Berichterstatter” nicht mit war, gibt es erst jetzt einen kurzen Bericht über die Kinderuni der Humboldt Universität.
Heute, am 20.9.07, ging es um die Sprache der Gefühle. Dass diese Sprache auf der ganzen Welt verstanden wird, konnten wir nicht nur hören, sondern auch selber erfahren. Zum Beherrschen dieser Sprache braucht man drei unterschiedliche Dinge, Mimik, Gestik und Sprachmelodie: Stimmt eins davon nicht mit dem Rest überein, glaubt man dem Gefühl unter Umständen nicht.

Nur zu sagen, dass man glücklich ist, ohne auch ein glückliches Gesicht zu machen, funktioniert eben nicht. Manche Völker versuchen zu schummeln, zum Beispiel die Asiaten, die zeigen negative Gefühle nicht in der Öffentlichkeit, aber wenn man sie heimlich beobachtet, ärgern die sich genau so wie alle anderen Völker der Erde.

Wir haben uns nicht geärgert – die Kinderuni war klasse!!!

Musikalische Abenteuer im Garten

Am Dienstag, den 18.9.07 war die “Alte Feuerwache” Eichwalde wieder einmal fest in der Hand der jängeren Kind & Kegel-Konsumenten. Hier wurde wieder gesungen, geklatscht, gelacht und auch gebastelt. Lachende Gesichter sahen wir bereits am Anfang, als das Eingangslied vom Gießkannenorchester eingespielt wurde. Viel Lehrreiches über Blumen folgte, und wie es auf einem echten Gemüseball zugeht konnten die Kinder bei einem Mitmachlied erfahren.

Das ein Specht im Garten nicht gerade für Ruhe sorgt war nach dem Spechtlied jedem klar, auch wie viele Beine so ein kleiner Käfer hat ist selbst dem jüngsten der Zuschauer spätestens jetzt bekannt. Den Abschluss machte, wie jedes Mal bei den musikalischen Reisen, die bekannte und beliebte Bastelaktion. Dieses Mal entstand eine Kellerasselrassel, die im letzten Lied ihren Einsatz fand. Alles in allem wieder ein vergnüglicher Nachmittag, der trotz Regen Lust auf den Garten, seine Pflanzen und Bewohner gemacht hat.

Die Franzosen kommen

Heute war es endlich so weit. 20 Kinder fuhren über New York und Paris zum Potsdamer Platz in die neue Nationalgalerie. Die Ausstellung: “Die schönen Franzosen kommen aus New York” lockte uns am ersten Ferientag aus den Betten.

Nach der Aufregung am Anfang, wir mussten mit den Autos bis Grünau, da die S-Bahnen nicht von Eichwalde fahren konnten, bereiteten sich die Kinder in der Bahn auf die Ausstellung vor. Jeder bekam den Lebenslauf eines anderen Künstlers sowie eine Bildbeschreibung. Nach dieser Bildbeschreibung konnte sich jedes Kind ein Bild seines Künstlers, das nachher auch in der Ausstellung zu sehen sein würde, aus einer Kiste suchen.

So kamen wir schon als Manet, Degas, Pissarro, Daumier und wie sie alle hießen in der Ausstellung an. Hier hatten wir das große Glück mit Frau Rapp eine Kunsthistorikerin zu haben, die nicht nur viel Ahnung hatte, sondern auch gut mit Kindern umgehen konnte. Viele von uns fanden “ihre Bilder” wieder und konnten etwas zu ihnen und den Künstlern sagen. So war Frau Rapp von uns am Ende genauso beeindruckt wie wir von ihr.

Es war ein einmaliges Erlebnis und Till beschloss diese Veranstasltung zu der bisher besten von Kind & Kegel zu erklären. Danke Till, uns hat es auch super gefallen!

Staeck zum Zweiten…

Die Plakatausstellung Klaus Staecks war zum zweiten Mal Thema bei Kind & Kegel. Am Mittwoch, den 04.07.07 trafen sich die jüngeren Vereinsmitglieder, Gäste waren diesmal leider nicht dabei, um gemeinsam die Ausstellung in der “Alten Feuerwache” zu entdecken.

Nach einer kurzen Einführung über den Künstler Klaus Staeck ging es auf eine “Schnipseljagd” durch die Ausstellung. Jedes Kind bekam zwei Schnipsel, die kleine Ausschnitte von Plakaten zeigten. Nun galt es die Plakate zu finden und zu interpretieren, um sie anschließend den anderen Kindern zu erklären. Schnell erkannten die Kinder die unterschiedlichen Themenschwerpunkte in den Arbeiten von Klaus Staeck. Einige Interpretationen, vor allem die des Plakates zur Wiedervereinigung: “Es wächst zusammen was zusammen gehört” hätten sicher auch Herrn Staeck gefallen.

Im Anschluss versuchten sich alle in der eigenen Plakatherstellung, diese wurden dann wiederum allen vorgestellt. Alles in allem ein runder Nachmittag, der allen Beteiligten super gefallen hat.

Staecks politische Plakate

Damit nicht nur die Kinder einen Wissenszuwachs durch Kind & Kegel bekommen, trafen sich am Freitag, den 29.6.07 erstmals auch Heranwachsene und Erwachsene zu einer unserer Veranstaltungen. Herr Fritz begeisterte diese Altersgruppe ebenso, wie schon vor einigen Wochen unsere jüngeren Veranstaltungsteilnehmer. Die Plakatkunst Klaus Staecks war Thema dieses Abends.

Ab in den Wald

wald2klein.JPG

Klein aber fein war die Gruppe waldinteressierter Kinder, die am Dienstag dem 19.06.2007 mit Kind & Kegel durch den Grünauer Forst streiften. Der Spechtbaum, der wie ein umgestürztes Waldmehrfamilienhaus am Wegesrand lag, lieferte den Dosenlupenspezialisten viele Forschungsobjekte. In einer der verlassenen Spechthöhlen war ein verwaistes Bienennest. Eine letzte Bewohnerin dieser Waldbleibe, eine Kräfte, hatte es den Kindern besonders angetan.

Weiter ging es quer durch den Forst, neben den Ameisen und ihren Duftstraßen wurden auch die Mistkäfer nicht ausgelassen. Nach einer Stärkung, es gab Saft und Kuchen, schafften wir auch den Rückweg und jedes Kind konnte sich noch mit Säge oder Schnitzmesser ein kleines Waldandenken basteln.

Mein Herz schlägt Parabrahm
ev. Kirche Eichwalde

eine Orgelpfeife

Am 06.06.07 konnten 14 orgelinteressierte Kinder mit Herrn Fritz die “Alte Dame Parabrahm” kennenlernen. Nach einer kurzen Einführung in die Geschiche der Kirche und Orgel ging es hoch auf die Orgelempore.

Wie eine Orgel funktioniert, warum man nur so wenige Tasten für so viele Pfeifen braucht, was eine Koppel ist und vieles mehr wurde den Kindern erklärt.

Doch es blieb nicht beim Zuhören, Kinder, die selbst ein Instrument spielen, durften selber in die Tasten greifen und so erklangen an diesem Nachmittag nicht nur Kirchenlieder, auch heiße Beatklänge erschallten aus den ehrwürdigen Mauern.

Mit der Zeitmaschine auf der Straße der Technik
Alte Feuerwache 22.5.2007 16.30 Uhr

In unserer ersten Veranstaltung für die “Kleinen” wurden 16 Kinder mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit gebracht. Auf der Zeitreise bis 3000 v.Chr. gab es viele Erfindungen zu entdecken, neben Roboter, Auto und Straßenbahn durfte auch die Eisenbahn oder die Uhr nicht fehlen.

Reisebegleiter waren Lieder, Klanggeschichten, Gedichte sowie Leonardo der Hasenerfinder und seine Freunde.
Als zum Ende der Zeitreise die Zeitmaschine kaputt ging, waren alle Kinder gefragt. Eine neue Zeitmaschine musste her, sonst wären wir in der Vergangenheit stecken geblieben.

Mit Zeus und Hera am Pergamonaltar

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Am 9.05.2007 trafen 16 junge Olympier auf die Götter der alten Welt. Die Kinder zwischen 9 und 12 Jahren erfuhren viel Wissenswertes über die Götter des Olymps und über den berühmten Pergamonaltar. Alle Kinder schlüpften in die Rolle eines der großen Götter und wir tauchten ein in den großen Kampf der Giganten, hier trafen Apollon und Artimis auf Poseidon und Triton. Die Rolle von Herakles unserem Helden und Gaja der Mutter Erde wurde genauso anschaulich erklärt, wie die Frage, warum Aphrodite ausgerechtnet den hässlichsten der Götter zum Mann bekam. So vergingen die zwei Stunden im Museum wie im Flug.

Einzig das Ambrosia hat ein wenig gefehlt. Fest steht jedoch, dass war nicht die letzte Fahrt von Kind & Kegel ins Pergamonmuseum. Marduk und Ischtar warten schon.